Udo Lindenberg hat sich mit der Kreuzfahrtreederei TUI Cruises auf ein Faröer-Verbot geeinigt

Udo Lindenberg hat sich mit der Kreuzfahrtreederei TUI Cruises zusammengesetzt, um zu verhindern, dass sie weiterhin die Färöer-Inseln  mit ihren Schiffen anläuft. Das Gespräch zwischen Udo Lindenberg und den Verantwortlichen bei TUI Cruises verlief anscheinend positiv. Zumindest vermeldete Udo Lindenberg auf seiner  Facebookseite, dass TUI Cruises erwäge, “ab 2020 die Färöer Inseln nicht mehr anzulaufen”. Der Musiker hatte seinen Fans zugesagt, sich dafür einzusetzen.

Zuvor hatte Lindenberg auf Facebook Werbung für den “Rockliner 5” gemacht und war Anfang September mit rund 2500 Fans an Bord von “Mein Schiff 3” in Richtung Dänemark unterwegs gewesen. Für Tierschützer ist seine Kooperation mit dem Kreuzfahrtunternehmen völlig unverständlich. Sie kritisieren, dass TUI Cruises als letzte verbliebene Gesellschaft die Färöer anlaufe und den Walfang vor Ort konsequent ignoriere. Die Jagd auf Grindwale wird von den Inselbewohnern bereits seit Jahrhunderten praktiziert und von Tierschützern kritisiert.

Jetzt teilte Udo Lindenberg auf Facebook mit, dass TUI Cruises nach dem Gespräch eine Kommission eingesetzt habe, „um alle Fakten und Argumente noch mal durchzuchecken. Aber wenn das alles nichts bringt, müssen wir zusammen andere Maßnahmen ergreifen: TUI Cruises erwägt, ab 2020 die Färöer Inseln nicht mehr anzulaufen “, so Lindenberg auf seiner Facebookseite weiter.

Weitere Informationen unter www.facebook.com/UdoLindenberg/

Facebook-Post vom 27. Oktober um 20.31 Uhr