Mindestens 2,50 Euro soll ein Tagesbesucher in Venedig bald berappen und damit ein Eintrittsgeld nur für den Besuch der Stadt entrichten.

Seit Jahren kämpft Venedig gegen den Touristen-Ansturm. Nun hat die Regierung eine neue Idee: Eintrittskarten sollen erforderlich sein, die Urlauber werden zur Kasse gebeten. Mindestens 2,50 Euro soll ein Tagesbesucher in Venedig bald berappen und damit ein Eintrittsgeld nur für den Besuch der Stadt entrichten. Das sieht der überarbeitete Haushaltsplan der italienischen Regierung vor, der vom Parlament in Rom verabschiedet wurde.

Touristen könnten dann – je nach Saison – von 2,50 Euro bis maximal 10 Euro für eine Eintrittskarte für den Besuch der Lagunenstadt bezahlen müssen, so Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro. Die Maßnahme soll nur Tagestouristen betreffen. Hotelgäste zahlen bereits eine Ortstaxe. Zu zahlen wäre der Eintritt für Venedig über die Verkehrsmittel wie Busse oder Kreuzfahrtschiffe, bevor die Reisenden in die Stadt kommen. Die neue Regelung kann ab sofort eingeführt werden, Beobachter rechnen mit dem Start der Sommersaison ab Mai 2019.