Die italienische Werft Fincantieri wird auch das vierte Schiff für Virgin bauen, der Neubau soll ca. 700 Millionen Euro kosten und im Jahr 2023 starten

Die italienische Werft Fincantieri wird auch das vierte Schiff für Virgin bauen, die neue Kreuzfahrtmarke von Sir Richard Branson. Der Neubau wird ein Schwesterschiff der drei bereits bestellten Virginschiffe, soll ca. 700 Millionen Euro kosten und im Jahr 2023 in Dienst gestellt werden. Die drei bestellten Virgin-Schiffen werden derzeit nacheinander am Fincantieri-Standort Sestri Ponente bei Genua  gebaut und sollen 2020, 2021 sowie 2022 auf Jungfernfahrt gehen. Die neuen Einheiten sollen mit einem besonderen Konzept sowie Innovationen in den Bereichen Design und Technik überzeugen. Auch bei der Zielgruppe geht Branson neue Wege: Die neue Reederei will ausschließlich erwachsene Passagiere ansprechen –  Kinder und Jugendliche bis 18 sind an Bord nicht willkommen. Dies ist typisch Branson, eine außergewöhnliche Strategie gegen den vorherrschenden Trend, denn die anderen Reedereien bemühen sich verstärkt um durchaus lukrative jüngere Zielgruppen wie Familien.

Bis 2023 sollen nun vier Schiffe fertiggestellt werden, jeweils mit einer BRZ von 110.000, 278 Meter Länge, einer Breite von 38 Metern und einer Kapazität von mehr als 2700 Passagieren sowie einer 1150-köpfigen Crew. Heimathafen des ersten Flottenmitglieds wird Miami, angeboten werden zunächst Kreuzfahrten in die Karibik. In Sachen ökologischer Nachhaltigkeit kooperiert Virgin Voyages mit Climeoan. Das Unternehmen gewinnt Elektrizität aus heißem Wasser. Wie die Technologien auf den Schiffen genau aussehen sollen, ist noch nicht bekannt, Virgin Cruises spricht jedoch von Emissionseinsparungen von 5400 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr und Schiff und will die sauberste Flotte auf See schaffen.

Hier ein Video zu den neuen Schiffen: www.youtube.com/watch?v=n1E_CA0VMDs