Virgin Voyages unter Richard Branson bietet sogenannte Rpckstar-Kabinen mit allerlei Extras und Annehmlichkeiten an

Auch beim Einstieg ins Kreuzfahrtgeschäft macht der britische Multimilliardär Richard Branson, wie schon von seiner Fluglinie Virgin Atlantic Airways gewohnt, keine halben Sachen und geht gleich in die Vollen: Vier Hochseeschiffe innerhalb von vier Jahren wird sein neues Unternehmen Virgin Voyages ab 2020 in Dienst stellen. Das erste Schiff, die Scarlett Lady, das auf 2.770 Passagiere ab 18 Jahren ausgelegt ist, debütiert bei Kreuzfahrten in die Karibik. Basishafen für das Ein- und Ausschiffen wird Miami. Eine besondere Kabinenkategorie hat sich der spleenige Geschäftsmann Branson, zu dessen Mischkonzern auch eine renommierte Plattenfirma gehört, auch bereits einfallen lassen: die „Rock-Star-Suiten“. Deren Bewohner haben laut Reederei Backstage-Zugang unter anderem zum Bord-Entertainment und zu Restaurants sowie einen Express-Zutritt zum Schiff – es handelt sich also um eine VIP-Kategorie mit vielen weiteren Annehmlichkeiten. Zu den weiteren Extra-Services sollen auch das Ein- und Auspacken der Koffer durch ein Crew-Mitglied und darüber hinaus die Reinigung der Badekleidung über Nacht gehören. Denn wie heißt es so schön in der Virgin-Werbung: Kein Rockstar sollte jemals einen nassen Hintern haben. Ein schönes Beispiel für den etwas anderen Ton und Stil, mit denen die Virgin-Flotte aus der Masse der Kreuzfahrtgesellschaften herausstechen will. Kunden aus Deutschland können Reisen mit dem etwas anderen Kreuzfahrtprodukt bislang nur direkt unter www.virginvoyages.com  buchen.