Ausgelassen feierte Richard Branson bei der Kiellegung der Virgin Voyages

Virgin mit seinem bekannten Vorstandsvorsitzenden Richard Branson steigt nun auch ins Kreuzfahrtgeschäft ein. Das erste von drei geplanten Schiffen wurde in der italienischen Fincantieri-Werft auf Kiel gelegt, soll 2020 seine Jungfernfahrt antreten und mit einem besonderen Konzept sowie Innovationen in den Bereichen Design und Technik überzeugen.

Virgin Voyages heißt die Kreuzfahrtmarke, die Richard Branson bereits vergangenes Jahr ankündigte. Die neue Reederei will nur erwachsene Passagiere ansprechen –  Kinder und Jugendliche bis 18 sind an Bord nicht willkommen. Dies ist typisch Branson, eine außergewöhnliche Strategie, vor allem angesichts der derzeitigen Bemühungen anderer Reedereien um durchaus lukrative jüngere Zielgruppen wie Familien.

Bis 2022 sollen drei mittelgroße Schiffe fertiggestellt werden, jeweils mit einer Kapazität von mehr als 2700 Passagieren und einer 1150-köpfigen Crew. Heimathafen des ersten Flottenmitglieds wird Miami, angeboten werden zunächst Kreuzfahrten in die Karibik. In Sachen ökologischer Nachhaltigkeit kooperiert Virgin Voyages mit Climeoan. Das Unternehmen gewinnt Elektrizität aus heißem Wasser. Wie die Technologien auf den Schiffen genau aussehen sollen, ist noch nicht bekannt, Virgin Cruises spricht jedoch bereits jetzt von Emissionseinsparungen von 5400 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr und Schiff. Bei der Kiellegungszeremonie in der Fincantieri-Werft feierten Richard Branson und der CEO von Virgin Voyages, Tom McAlpin, mit Boy George als Stargast.

Informationen zur neuen Reederei unter www.virginvoyages.com