Die Veranstalter haben die für den 4. bis 12. Juli geplante 83. Warnemünder Woche wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt.

Nach der Verschiebung der Kieler Woche von Ende Juni auf den 5. bis 13. September, wird jetzt die Warnemünder Woche in diesem Jahr nicht stattfinden: Warnemünde wird in diesem Jahr kein Treff für die internationale Segelelite werden. Die Veranstalter haben die für den 4. bis 12. Juli geplante 83. Warnemünder Woche wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Die Veranstalter reagieren damit auf die Entwicklungen, die Gesundheit der Gäste, Sportler, Helfer und Mitarbeiter stehe an allererster Stelle. Nicht nur alle Wettfahrten fallen für die Warnemünder Woche aus. Auch die kulturellen Umfeld-Veranstaltungen des traditionellen einwöchigen Segelfestivals, das zu den drei größten Wassersportveranstaltungen in Deutschland zählt, werden nicht stattfinden. Im Juli Hunderttausende Besucher und Sportler aus der ganzen Welt in Warnemünde zu begrüßen, um ein sportliches und kulturelles Sommerfest zu feiern, sei aktuell einfach nicht möglich. Eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt noch in diesem Jahr sei aufgrund organisatorischer Probleme nicht möglich. Auch der traditionelle Warnememünder Ümgang entfalle dieses Jahr. Die ursprünglich vom 4. bis zum 12. Juli geplante Warnemünder Woche ist nach der HanseSail das größte Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern. Im vergangenen Jahr kamen Segler aus 38 Nationen nach Warnemünde. Die Veranstalter arbeiten jetzt für 2021 an einer noch besseren Segelwoche. Die für den vom 6. bis 9. August geplante 30. Hanse Sail ist noch nicht abgesagt worden, hier wird die Lage beobachtet und zu einem späteren Zeitpunkt über die Austragung entschieden.

Weitere Informationen unter https://www.warnemuender-woche.de/