Auf dem Kreuzfahrtschiff Aidamira sitzen rund 1.300 Urlauber aus Deutschland und Österreich im Hafen von Kapstadt fest.

Update 1.2.2022: Aida Cruises verkauft die Aida Mira, die der deutsche Kreuzfahrtmarktführer erst 2019 von seiner italienischen Muttergesellschaft Costa Crociere übernommen hatte. Die frühere Costa Neo Riviera werde im März dieses Jahres an einen neuen Eigentümer übergeben.Das von Aida Cruises ausgemusterte Kreuzfahrtschiff fährt künftig für den neu gegründeten britischen Anbieter Ambassador Cruise Line. Das Unternehmen, das im Wesentlichen aus dem ehemaligen Management des insolventen Veranstalters Cruise & Maritime Voyages (CMV) besteht, will sein zweites Schiff unter dem Namen „Ambition“ einsetzen.  Zuvor hatte Ambassador Cruise Line bereits das ehemalige P&O-Schiff Pacific Dawn erworben und in „Ambience“ umbenannt. Es soll Anfang April dieses Jahres seine erste Kreuzfahrt unter neuer Flagge antreten.

Ursprungsmeldung: Auf dem Kreuzfahrtschiff Aidamira sitzen rund 1.300 Urlauber aus Deutschland und Österreich im Hafen von Kapstadt fest. Für alle Urlauber sind laut Aida Cruises Rückflüge gebucht, die jetzt aber zu verfallen drohen. Die Aidamira war in den Hafen gelassen worden, nachdem am Wochenende schlechtes Wetter ein Einlaufen verhindert hatte. Im Hafen wurden sechs Passagiere von den lokalen Gesundheitsbehörden der südafrikanischen Stadt gebeten, sich zur Abklärung eines Sachverhaltes an Land zu begeben. Dabei ging es um die Überprüfung von möglichen früheren Kontaktfällen, die sechs Passagiere wurden einem Test auf das Corona-Virus unterzogen. Die übrigen Passagiere dürfen nun das Schiff nicht verlassen, bis die Ergebnisse der sechs untersuchten Personen vorliegen. Die Testergebnisse sollen nach 48 bis 72 Stunden vorliegen. Laut Aida Cruises haben die betroffenen sechs Personen in der vergangenen Woche auf der Kreuzfahrt mit der Aidamira aber keinerlei Symptome gezeigt. Wie andere afrikanische Länder will auch Südafrika angesichts der Ausbreitung des Coronavirus seine Häfen künftig für Kreuzfahrtschiffe sperren. Südafrika gilt mit jährlich knapp 350.000 deutschen Urlaubern als beliebte Destination. Aida hatt bereits zuvor angekündigt sämtliche Kreuzfahrten bis zum 3. April einzustellen. Die Schiffe sollen dann an geeigneten Liegeplätzen geparkt werden, die aber nicht unbedingt dort sein müssen, wo tatsächlich die Passagiere von Bord gehen.

Weitere Informationen unter https://www.aida.de/kreuzfahrt/angebote-buchen/wichtiger-reisehinweis.40233.html