Auf der AIDAnova ist nach Angaben einer holländischen Nachrichtenseite ein Feuer ausgebrochen. In der Nacht soll es zu einem Brand gekommen sein

Update 16.10.2021: Die Aidanova wird zwischen Januar und April 2022 um die Kanaren fahren und Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura sowie Lanzarote ansteuern. Noch bevor es auf die Kanaren geht, wird das Schiff nach Hamburg kommen. Am 14. Dezember macht es erstmals in der Hansestadt fest und Aida hat zwei Kurzreisen im Advent aufgelegt. Vom 14. bis 19. Dezember geht es nach Kristiansand und Oslo und vom 19. bis 22. Dezember nach Kristiansand. Darüber hinaus bietet Aida mit der Nova Festtagsreisen mit unterschiedlicher Länge an. Das volle Programm bietet die Reise vom 22. Dezember 2021 bis 8. Januar 2022 von Hamburg nach Gran Canaria, wobei die Gäste Heiligabend in Rotterdam und zum Jahreswechsel auf Madeira sind. In einer kürzeren Variante können die Reisen ab beziehungsweise bis Lissabon gebucht werden. Für die Reisen auf der Aida Nova ist ein vollständiger Impfschutz Voraussetzung, alle Reisenden müssen vor Reiseantritt zudem einen Covid-Test machen. Kinder unter zwölf Jahren müssen nicht geimpft sein, für sie reicht der Test.

Weitere Informationen unter https://aida.de/finden/NO03211219/PREMIUM?adults=2&children=0&juveniles=0

Ursprungsmeldung: Nach Verzögerungen bei der Fertigstellung soll die AIDAnova nun abgeliefert werden. Heute steht die Übergabe des Schiffes an die Rostocker Reederei Aida Cruises in Bremerhaven an. Das weltweit erste komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff fuhr am Dienstagabend vom niederländischen Eemshaven aus nach Bremerhaven. Heute ist dann die Übergabezeremonie mit der Reederei geplant. Unlängst kam es zu Verzögerungen bei der Fertigstellung und der Absage von Vorpremieren-Kreuzfahrten sowie der Jungfernfahrt. Grund dafür war unter anderem auch ein Brand in zwei Kabinen an Bord. Das Schiff ist das erste Kreuzfahrtschiff, das mit Flüssiggas betrieben wird. Die Komplexität des neuartigen Schiffstyps war laut Werft daher der Faktor, der die Arbeiten verzögerte. Zudem hatte es im niederländischen Eemshaven einen Kabinenbrand gegeben. Ob es sich um Brandstiftung handelt oder das Feuer andere Ursachen hatte, steht noch nicht fest. Der Abschlussbericht der niederländischen Polizei liegt noch nicht vor. Im Anschluss an die Übergabe macht sich die AIDAnova auf den Weg nach Teneriffa, wo sie am 19. Dezember 2018 ihre ersten Gäste empfangen wird. Die erste planmäßige Reise soll rund um die kanarischen Inseln führen.

BETROFFENE PASSAGIERE WERDEN ENTSCHÄDIGT

Aida Kreuzfahrten will Passagiere der abgesagten Kurzreisen der Aidanova großzügig entschädigen. Gäste erhalten jetzt nicht nur den vollen Reisepreis zurück, Aida übernimmt auch eventuelle Kosten für die Stornierung der An- und Abreise. Und wer sich dafür entscheidet, eine spätere Reise mit dem Schiff zu buchen, soll 50 Prozent Rabatt bekommen, muss also nur den halben Preis zahlen. Für die von den Absagen betroffenen Passagiere wurde unter 0381/202 707 40 eine Sonderhotline für Nachfragen zu Aida-Nova-Buchungen eingerichtet.

 In Bremerhaven bangt man unterdessen, um die geplante Übergabe an die Reederei. Weil die Aidanova später fertig wird, fällt auch die Fahrt ab 15. November von Bremerhaven aus. Die Fahrt war im Frühjahr innerhalb von zwei Tagen ausgebucht gewesen. Die Stadt Bremerhaven hofft, dass die Werft das Schiff – 337 Meter lang, 42 Meter breit und 20 Decks hoch – doch noch so rechtzeitig fertigstellt, dass wenigstens die Übergabe am Columbus Cruise Center stattfinden kann. Die Stadt wollte ein Höhenfeuerwerk spendieren und damit einige tausend Zuschauer an den Deich locken.

Auf dem Schiff, das nach der Emsüberführung seit dem 9. Oktober zur Endausrüstung im Hafen Eemshaven in den Niederlanden liegt, war in der Nacht zum Mittwoch gegen 2.00 Uhr ein Brand an Bord des Kreuzfahrtschiffes ausgebrochen. Alle Mitarbeiter des Kreuzfahrtschiffes mussten daraufhin von Bord. Das Feuer soll in zwei Kabinen gewütet haben, um fünf Uhr morgens war der Brand dann unter Kontrolle. Jetzt gab die MEYER WERFT bekannt, dass die Terminplanung aufgrund des aktuellen Ausbaustatus leider nicht mehr eingehalten werden kann. Das Feuer ist nach Angaben der Werft in Papenburg aber nicht der Grund für die Verzögerungen. Die niederländische Polizei führt derzeit noch die Ermittlungen zur Ursache.

Die Reederei Aida geht davon aus, dass die am 2. Dezember von Hamburg aus startende Jungfernfahrt des weltweit ersten Kreuzfahrtschiffs mit Flüssigerdgas-Antrieb (LNG) wie geplant stattfinden wird.