Hurtigruten hat seinen Katalog für die Saison 2022/23 veröffentlicht, auf Schiffen kleineren Kalibers geht es zu rund 250 Zielen in mehr als 30 Ländern.

Update 24.9.: Hurtigruten hat das erste Postschiff mit einem Hybridantrieb ausgerüstet. Die “Richard With” wurde zum Hybridschiff mit Batteriepacks umgerüstet. Sechs weitere Flottenmitglieder sollen bis Sommer 2023 ebenfalls schadstoffärmer werden. Hurtigruten Norwegen hat nach eigenen Angaben knapp 100 Millionen Euro in Modernisierungsmaßnahmen investiert, um die Flotte nachhaltiger zu machen.  Damit folge man der Schwestergesellschaft Hurtigruten Expeditions, die 2019 das weltweit erste Expeditionsschiff mit Hybridantrieb, die Roald Amundsen, in Betrieb genommen hat. Durch die Umrüstung der Postschiffe werden CO²-Emissionen um 25 Prozent und Stickstoffoxid-Emissionen sogar um 80 Prozent reduziert. Ziel ist es, 2030 das erste emissionsfreie Hurtigruten-Schiff in Dienst zu stellen.

 

Update 11.7.: Hurtigruten hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für die vergangene Saison veröffentlicht. Der Report listet die bereits erreichten und noch angestrebten Ziele der drei Geschäftsbereiche auf: Sowohl Hurtigruten – Das Original als auch Hurtigruten Expeditions und Hurtigruten Svalbard haben wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Reduzierung von Emissionen erreicht. Hurtigruten Expeditions hat im vergangenen Jahr mit MS Otto Sverdrup das mittlerweile dritte Expeditionsschiff mit Hybridantrieb in Betrieb genommen und bietet mit der modernen Flotte nachhaltiger und kleiner Schiffe Expeditionen zu spektakulären Zielen weltweit. Das Hybrid-Expeditionsschiff MS Fridtjof Nansen der Flotte wurde zudem im letzten Jahr von der Ratingagentur Scope ESG und dem Stern Magazin als nachhaltigstes Schiff der Welt ausgezeichnet. Hurtigruten – Das Original setzt die größte nachhaltige Flottenmodernisierung Europas um. Die Emissionen der Postschiffe im Liniendienst zwischen Bergen und Kirkenes können so um 25% und die NoX-Emissionen um 80% gesenkt werden. Außerdem hat sich das Original an der norwegischen Küste mit dem norwegischen Forschungsinstitut SINTEF zusammengetan, um bis 2030 das erste emissionsfreie Postschiff zu entwickeln. Hurtigruten Svalbard entwickelt in Kooperation mit Volvo Penta ein Hybridschiff für Tagestouren. Der Bericht bietet eine detaillierte Übersicht über die Maßnahmen der Hurtigruten Group, um Reisen nachhaltiger zu gestalten. Zu den ehrgeizigen Zielen der Reederei gehört die Absicht, bis 2040 vollständig kohlenstoffneutral und bis 2050 emissionsfrei zu sein. Die bereits erreichten Schritte und die offenen Ziele zeigen, wie wichtig konsequente Unternehmensführung, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung für die langfristige Unternehmensstrategie der Hurtigruten Group und die Wertschöpfung für Investoren sind.

Der gesamte Report unter https://octopus-content-preview.azurewebsites.net/group/sustainability/reports/esg/2021/

Update 25.12.: Hurtigruten Expeditions nimmt in der Saison 2023/24 vermehrt Kurs auf die Galapagos-Inseln. Die Reederei steuert die Inselgruppe erstmals im Januar 2022 an. In der Saison 23/24 können die Gäste dann aus insgesamt vier Reisepaketen wählen. Neben einer elftägigen und zwei 13-tägigen Reisen steht dann auch eine 15-tägige Kreuzfahrt zur Wahl. . Außerdem wird das Vor- und Nachprogramm an Land ergänzt. Neu im Angebot ist die Lodge im Mashpi Reservat nahe Ecuadors Hauptstadt Quito. Von dort aus können die Gäste den Lebensraum des Regenwaldes erkunden. Hurtigruten arbeitet bei den Galapagos-Touren mit dem in Ecuador ansässigen Spezialisten Metropolitan Touring zusammen. Die Gäste sind mit der modernisierten Santa Cruz II unterwegs, die speziell für Galapagos-Expeditionen gebaut wurde. Das Schiff ist mit 50 Kabinen und Suiten ausgestattet, darunter auch spezielle Familien- und Einzelkabinen.

Update 4.11.: Hurtigruten bietet in der Saison 2023/24 eine noch größere Auswahl an Arktis- und Antarktisreisen als bislang, darunter auch Expeditions-Seereisen durch die Nordwest-Passage. Drei Hurtigruten Expeditionsschiffe erkunden in der Antarktis-Saison 2023/24 den weißen Kontinent, die Falklandinseln und Südgeorgien. Reisende haben die Wahl zwischen 34 Reiseterminen. Die Expeditionen dauern zwischen 10 und 23 Tagen, darunter mehrere 16-tägige Expeditions-Seereisen, die das Ziel haben, südlich des Polarkreises in die abgelegene Wildnis des Antarktischen Ozeans vorzustoßen. Drei Schiffe gehen auf Expeditions-Seereise in die geschichtsträchtige Nordwest-Passage, wobei die Hybrid-Expeditionsschiffe MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen die Passage gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung durchqueren und sich in der Mitte treffen. Zudem bieten sich einzigartige Gelegenheiten, das abgelegene arktische Svalbard (Spitzbergen Archipel) zu erkunden – wo Hurtigruten Expeditions 1896 die Expeditionsreisen zur See begründet hat. Weitere Highlights des Hurtigruten Expeditions Programms 2023/24 sind acht vollständige Umrundungen des spektakulären Islands sowie Expeditions-Seereisen zur Erkundung der Ost- und Westküste Grönlands und der chilenischen Fjorde. Bei allen Reisen von Hurtigruten Expeditions ist ein großes Expeditionsteam an Bord, das speziell für jede Reise und Destination zusammengestellt wird. Mit ihrer umfangreichen Expertise in den unterschiedlichsten Bereichen – wie Meeresbiologie, Glaziologie, Geschichte, Ozeanographie, Geologie oder Nachhaltigkeit – bereichern die Expertinnen und Experten das Reiseerlebnis der Gäste. Sie begleiten Anlandungen, halten Vorträge zu ihren jeweiligen Forschungsschwerpunkten, leiten anregende Diskussionen und liefern spannende Hintergründe zu den Erlebnissen während der Reise. Für die Saison 2023/24 werden die Teams auf allen Schiffen von Hurtigruten Expeditions noch weiter vergrößert. Zudem wird die Expeditionsausrüstung auf den Schiffen aufgestockt. Für die Gäste bedeutet dies eine noch größere Auswahl an Aktivitäten – wie zum Beispiel mehr Erkundungen und Anlandungen mit kleinen Landungsbooten, mehr Wanderungen, Kajak-Ausflüge, Vorträge, wissenschaftliche Projekte und andere Aktivitäten

Update 20.10.: Hurtigruten meldet eine starke Nachfrage nach Kreuzfahrten für die Jahre 2021 und 2022. In Vorbereitung auf die weitere Expansion nach Covid-19 kündigt das Unternehmen an, sein wachsendes Kreuzfahrtgeschäft durch die Gründung einer separaten Einheit für Expeditionskreuzfahrten neu zu definieren: „Für die zweite Hälfte des Jahres 2021 und darüber hinaus sehen wir eine starke Nachfrage in allen Märkten und für alle Reiseziele, einschließlich der norwegischen Küste, der Arktis und der Antarktis“, sagt CEO Daniel Skjeldam. „Die Nachfrage spiegelt unsere Prognose wider, dass Expeditionskreuzfahrten mit all unseren Vorteilen wie kleineren Schiffen, mehr Flexibilität und weniger Gästen nach Covid-19 noch beliebter werden“, so Skjeldam weiter. Skjeldam verantwortet den Betrieb der 15 Schiffe umfassenden Flotte, der in den vergangenen Jahren sowohl hinsichtlich der Anzahl der Schiffe als auch der Reiseziele und Anzahl der Gäste erheblich gewachsen ist. Auf weiteres Wachstum bereitet sich das weltweit tätige Reiseunternehmen durch die Umstrukturierung der Kreuzfahrtaktivitäten in zwei verschiedene Einheiten vor: Hurtigruten Expeditions und Hurtigruten Norwegen.

Die Expeditionskreuzfahrten von Hurtigruten umfassen mehr als 250 Ziele weltweit, von der Nordwestpassage über Grönland, Norwegen und Spitzbergen, die Britischen Inseln bis zur Karibik, Südamerika und der Antarktis. Als CEO der globalen Expeditionskreuzfahrten von Hurtigruten wird Asta Lassesen ernannt. Sie wird die führende Position von Hurtigruten im Expeditionskreuzfahrtbereich weiter entwickeln. Die Hurtigruten Expeditionskreuzfahrtgesellschaft wird eine Flotte von acht kleinen, speziell gebauten und umweltfreundlicheren Expeditionskreuzfahrtschiffen betreiben. Ab 2021 bietet Hurtigruten mehrere neue Reiserouten an – darunter eine komplette Alaska-Saison sowie ganzjährige Abfahrten von Großbritannien und Deutschland. Direkt ab Hamburg können moderne Abenteurer auf den Norwegen-Expeditionen Nordlicht und Mitternachtssonne erleben. Die Routen vereinen Höhepunkte der traditionellen Postschiffroute mit neuen Attraktionen, abseits der ausgetretenen Pfade – im Winter wie im Sommer.

Die traditionelle Hurtigruten Postschiffreise

Ab 2021 wird Hurtigruten die Postschiffroute mit sieben maßgefertigten Schiffen betreiben und als separate Einheit mit einem noch zu benennenden CEO operieren. Hurtigruten ist seit 1893 ununterbrochen an der norwegischen Küste aktiv und verfügt hier über längere und umfassendere Erfahrungen als jede andere Kreuzfahrtlinie. Die legendäre H Postschiffreise, mit 2500 Seemeilen zwischen Bergen im Süden und Kirkenes an der russischen Grenze im Norden, besucht und beliefert 34 Gemeinden entlang der zerklüfteten norwegischen Küste und bietet eine einzigartige Kombination aus lokalen Reisenden, Warentransport und Kreuzfahrtgästen.

Weitere Informationen unter https://www.hurtigruten.de/

 

Update 1 (10.7.2020):

Der Neustart bei Hurtigruten geht weiter: Bis September sollen 14 von 16 Schiffen an der norwegischen Küste und in der Arktis unterwegs sein.  Nachdem die Hurtigruten-Postschiffreisen in Norwegen für norwegische Gäste seit dem 16. Juni wieder möglich sind, sind mittlerweile vier Schiffe der Flotte mit reduzierter Kapazität im Linienbetrieb. Nun sollen Schritt für Schritt weitere Postschiffe eingesetzt werden. Bis Ende September soll die Flotte, die zwischen Bergen und Kirkenes unterwegs ist, auf elf Schiffe wachsen. Hurtigruten rechnet mit der Aufhebung der norwegischen Reisebeschränkung zum 15. Juli. Dann könnten auch deutsche Reisende wieder an Bord der Postschiffe. Zudem hat Hurtigruten nun Reisen exklusiv für deutsche Gäste aufgelegt. Auf der 15-tägigen Tour „Die schönsten Fjorde unter der Mitternachtssonne“ fährt das neue Hybrid-Expeditionsschiff Fridtjof Nansen bis 4. September ab Hamburg nach Norwegen. Auf der Seereise erleben Passagiere unter anderem die Umrundung des Nordkaps sowie die Einfahrten in den Geiranger- und den Trollfjord.

Hurtigruten kehrt zudem in die Arktis zurück. Die Hybrid-Expeditionsschiffe Roald Amundsen und Spitsbergen brechen ab Mitte Juli zu sechs- bis 15-tägigen Expeditions-Seereisen rund um den Spitzbergen-Archipel auf.Außerdem hat die Reederei neue Reisen zu den britischen Inseln im Programm: Die kurzen Expeditionen mit der Roald Amundsen starten von Portsmouth (2. September), Liverpool (7. und 17. September) und Glasgow (17. September). Auf der Route geht es unter anderem zu den Scilly-Inseln und in schottische Oban.

Ursprungsmeldung:

Wegen der Corona-Pandemie wird Hurtigruten die vorübergehende Einstellung des Betriebs verlängern. Alle Expeditionsreisen werden bis zum 12. Mai ausgesetzt. Zusätzlich zu den bereits abgesagten Reisen umfasst dies die Abfahrt der Fridtjof Nansen ab Hamburg am 29. April sowie die Abfahrt der Spitsbergen ab Longyearbyen am 6. Mai. Zudem wird die Expeditionssaison der Reederei in Alaska aufgrund der Reisebeschränkung der kanadischen Behörden auf Juli 2020 verschoben. Dies hat zur Folge, dass die Alaska-Abfahrten der Roald Amundsen am 17. Mai, 31. Mai, 12. Juni, 24. Juni und 1. Juli abgesagt werden müssen.

Der reguläre Betrieb der Postschiffe pausiert bis zum 20. Mai. Die erste planmäßige Abfahrt ab Bergen erfolgt am 21. Mai mit der Vesteralen. Hurtigruten verkehrt seit 1893 im Liniendienst an der norwegischen Fjordküste, um die kleinen Orte am Meer zu versorgen. Die Reederei hat aber ihr Alleinstellungsmerkmal bei Postschiffreisen in die norwegischen Fjorde verloren: Der norwegische Staat löst das Monopol für Postschiffreisen komplett auf, sodass ab März nächsten Jahres die Route zwischen Bergen und Kirkenes nicht mehr nur von den Schiffen der Hurtigruten-Reederei bedient wird. Hurtigruten AS muss sich die Konzession für die Küstenroute von 2021 bis 2030 mit der norwegischen Reederei Havila Kystruten teilen. Hurtigruten wird dann nur noch sieben statt wie bisher elf Schiffe in staatlichem Auftrag einsetzen. Der künftige Staatsvertrag läuft zehn Jahre bis 2030.

Weitere Informationen unter https://www.hurtigruten.de/praktische-informationen/coronavirus/

Alle Gäste, deren Reise mit Abfahrtsterminen zwischen dem 21. Mai (dem 13. Mai für Expeditions-Seereisen) und dem 30. September 2020 liegt, können unter diesem Link kostenlos ihre Reisen umbuchen. Zum jetzigen Zeitpunkt werden diese Reisen voraussichtlich stattfinden: https://www.hurtigruten.de/praktische-informationen/coronavirus/umbuchung/