Die erste Achterbahn auf See ist „Made in Germany“ und wird im Sommer des nächsten Jahres an Bord der Mardi Gras von Carnival ihre Premiere feiern.

Update 28.11.: Carnival Cruise Line lässt mit der Jubilee das dritte LNG-betriebene Schiff auf der Meyer-Werft in Papenburg bauen und bietet als besondere Attraktion wiederum eine Achterbahn an Bord. Auch sonst finden sich auf der Jubilee viele Features, die schon auf der bereits im Einsatz befindlichen Mardi Gras für Furore sorgen. Neben der spektakulären Achterbahn „Bolt“ ist das insbesondere das über drei Decks reichende Atrium, das dank einer riesigen Fensterfront einen atemberaubenden Blick aufs offene Meer bietet.

Während die Passagiere hier tagsüber bei einer Tasse Kaffee oder einem kleinen Snack der Live-Musik lauschen, wird die Location abends zur Bühne, auf der Künstler eigens für Carnival entwickelte Shows präsentieren.Nach der Mardi Gras, die erst in diesem Jahr in Dienst gestellt wurde, und der Celebration, die Ende 2022 folgt, wird mit der Jubilee 2023 das dritte Schwesterschiff in See stechen. Als Heimathafen ist Galveston im US-Bundesstaat Texas vorgesehen. Von dort wird das Schiff mit Platz für bis zu 5.400 Passagiere im Winter 2023/2024 zu einwöchigen Kreuzfahrten in die westliche Karibik aufbrechen. Die Reisen sollen ab Anfang des kommenden Jahres gebucht werden können.

Ursprungsmeldung: Die erste Achterbahn auf See ist „Made in Germany“ und wird im Sommer an Bord der Mardi Gras ihre Premiere feiern. Wenn das neue Flaggschiff der US-Reederei Carnival Cruise Line Ende August 2020 zu seiner Jungfernfahrt startet, dann bietet es mit der BOLT genannten Achterbahn das ohne Zweifel spektakulärste Unterhaltungs-Highlight im weltweiten Kreuzfahrtenangebot. Auf einer Streckenlänge von 220 Metern garantiert BOLT einen Adrenalin treibenden Fahrspaß, 57 Meter über dem Meer. Dabei können Passagiere der 5.200 Gästen Platz bietenden Mardi Gras Beschleunigung und Tempo der zweisitzigen, motorradähnlichen Wagen selbst regulieren. Bis zu 60 Stundenkilometer erreichen die sogenannten Spike Coaster, die einen eigenen elektrischen Antrieb besitzen und sich damit von gängigen Achterbahnen maßgeblich unterscheiden. Verantwortlich für Planung und Bau ist mit Maurer Rides eine Münchner Firma, die weltweit als Spezialist für schienengebundene Transportsysteme gilt.

Abgerundet wird das derzeit dynamischste Erlebnis an Bord eines Kreuzfahrtschiffes durch in den Fahrzeugen sowie entlang der Strecke installierte Kameras. Sie sollen die Begeisterung der Insassen festhalten und für bleibende Erinnerungen sorgen. BOLT ist zweifelsohne die zentrale Attraktion des „Ultimate Playground“, einer von insgesamt sechs Themen-Zonen auf der zurzeit auf der Meyer-Werft im finnischen Turku in Bau befindlichen Mardi Gras. Besonderes Unterhaltungspotential besitzt allerdings auch der Aqua-Park WaterWorks. Mit seinen drei zwischen 70 und 95 Meter langen Rutschen sowie zahllosen Wasserspielen der größte in der Carnival-Flotte. Komplettiert wird das Angebot durch den SportSquare mit seinem 183 Meter langen Hochseilgarten, einer Miniaturgolf-Anlage, Joggingstrecke, Basketball-Court sowie Outdoor-Fitnessgeräten.

Mit 28 Schiffen (inkl. der in Bau befindlichen Mardi Gras) und jährlich 5,2 Mio. Passagieren ist Carnival Cruise Line eine der zwei größten Kreuzfahrt-Reedereien weltweit. Jüngstes Flottenmitglied ist die Carnival Panorama (4.008 Passagiere), die im Dezember 2019 als weiterer Neubau der Vista-Klasse ihre ersten Kreuzfahrten durchführen wird. Ende August 2020 folgt ihr mit der Mardi Gras das bislang größte (5.200 Gäste) sowie das erste mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Schiff. 2022 soll ein weiterer LNG-Kreuzer folgen.

Weitere Informationen auf www.carnivalcruiseline.de