Angesichts der andauernden weltweiten Lage hat die US-Reederei Royal Caribbean beschlossen, die Unterbrechung ihrer Kreuzfahrten bis 11. Mai zu verlängern.

Update 18.1.: Royal Caribbean weitet das „Cruise with Confidence“-Angebot auf Kreuzfahrten mit Buchung bis zum 31. März und Abfahrt bis zum 30. September aus. Damit können Kunden ihre Reise bis zu 48 Stunden vor der Abfahrt kostenlos stornieren und erhalten dann eine Gutschrift für eine zukünftige Kreuzfahrt.

Update 7.12.: Royal Caribbean hat erstmals für ein Schiff den Heimathafen auf Barbados festgelegt. Die Grandeur of the Seas fährt zwei verschiedene siebentätige Karibik-Routen, die auch kombiniert werden können. Dabei akzeptiert Royal Caribbean nur vollständig geimpfte Passagiere.  Vor Betreten des Schiffes müssen alle Gäste zudem einen weiteren kostenlosen Antigen-Test machen. Damit das Prozedere nicht so lange dauert, sollten sich die Kunden hierfür online registrieren. An Bord herrscht Maskenpflicht in allen Innenbereichen, das Essen wird serviert. Für die Einreise nach Barbados benötigen auch vollständig geimpfte Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen PCR-Test, der drei Tage vor Abflug getätigt werden muss. Mit der Barbados App BIM Safe können Gäste Einreise-Formular und das Gesundheitsformular ausfüllen und den Covid-Test hochladen. Ein analoges Einreiseprocedere ist möglich, dauert aber vor Ort deutlich länger. Sollte jemand nach der Kreuzfahrt noch länger auf Barbados bleiben wollen, muss ein PCR-Test bei der Ausschiffung im Terminal erfolgen. Gäste, die nicht geimpft sind und nach Barbados einreisen wollen, müssen fünf Tage in einem zertifizierten Hotel in Quarantäne verbringen. Für Kinder bis zwölf Jahren gilt  der Impfstatus der Eltern.

Update19.11.: Als Folge der Corona-Pandemie verschieben die US-Reederei Royal Caribbean und Tochtergesellschaften wie Silversea und Celebrity Cruises oder das Jointventure-Unternehmen mit der deutschen TUI Cruises den Start ihrer geplanten Neubauten deutlich nach hinten. Wie aus den Unterlagen des börsennotierten Unternehmens hervorgeht, die zum Abschluss des 3. Quartals 2021 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht werden mussten, hat die Royal Caribbean Group  für neue Schiffe des Unternehmens mit insgesamt etwa 48.000 Betten die Liefertermine verschoben. Die aktualisierten Zeitpläne berücksichtigen massive Verzögerungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie sowie Lieferkettenproblemen. Die Schiffe der Icon-Klasse werden nun in den Jahren 2023, 2025 und 2026 ausgeliefert. Die Einführung des zweiten und dritten Schiffes wird dabei um ein Jahr verschoben. Ein bislang namenloses Schiff der Oasis-Klasse, das für Royal Caribbean International bei Chantiers de l’Atlantique bestellt wurde, wird nun im zweiten Quartal 2024 anstelle von 2023 zur Flotte stoßen.
Das vierte Schiff der Celebrity Edge-Klasse nach Edge, Apex und Beyond von Celebrity Cruises wird nun Ende 2023 anstelle von 2022 in die Flotte aufgenommen. Ein zuvor bestelltes fünftes Schiff der Edge-Klasse für Celebrity wird nun im Jahr 2025 ausgeliefert, was naber auch noch nicht sicher, sondern vom Abschluss der Vertragsbedingungen und der Finanzierung abhängig ist. Die Mein Schiff 7 von TUI wird nun im zweiten Quartal 2024 statt 2023 fahren. Die Schiffe der nächsten Generation von Silversea, die ursprünglich 2022 und 2023 ausgeliefert werden sollten, werden nun 2023 und 2024 auf den Markt kommen.

Update 23.6.: Vier Crewmitglieder der „Anthem of the Seas”, die für Royal Caribbean fährt, sind positiv getestet und in Piräus von Bord gebracht worden. Das Schiff war nach Piräus gefahren, weil die Crew gegen Corona geimpft werden sollte. Jetzt ist das vorgesehene Programm allerdings unterbrochen und die gesamte Mannschaft unter Quarantäne gestellt worden. Erst vor kurzem  waren acht Crewmitglieder der “Odyssey of the Seas” in den USA  positiv getestet worden, s. u. Update 17.6.

Weitere Informationen: https://www.cruiselawnews.com/2021/06/articles/disease/four-crew-members-test-positive-for-covid-19-on-the-anthem-of-the-seas/

Update 17.6.: Die Odyssey of the Seas von Royal Caribbean wird wegen Corona-Fällen unter Crewmitgliedern später starten als geplant: eigentlich sollte es ab dem 3. Juli von Fort Lauderdale aus Richtung Karibik losgehen. Jetzt hat Royal Caribbean aber alle Fahrten bis Ende Juli abgesagt, nachdem bislang acht Crew-Mitglieder positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch eine Testkreuzfahrt, die ursprünglich vom Unternehmen für Ende Juni geplant war, soll laut Unternehmenssprecherin Sierra-Caro auf ein  späteres Datum verschoben werden.

Weitere Informationen unter: https://eu.usatoday.com/story/travel/cruises/2021/06/15/royal-caribbean-cruise-delayed-crew-members-positive-covid-odyssey-seas/7710633002/

Update 18.4.: Die Royal Caribbean Group verlängert die Aussetzung des Schiffsbetriebs bis Ende Juni. Dies gilt generell für alle Abfahrten von US-amerikanischen Häfen, für andere Fahrtgebiete gibt es allerdings Ausnahmen. So werden vier Schiffe der größten Marke Royal Caribbean International im Sommer auf neuen Routen eingesetzt: Die Adventure of the Seas bereist ab 12. Juni von Nassau aus die Bahamas, die Vision of the Seas besucht die Bermudas, die Jewel of the Seas kreuzt von Zypern aus zu den griechischen Inseln, und die Anthem of the Seas unternimmt ab 7. Juli von Southampton aus Vier-, Fünf- und Acht-Nächte-Kreuzfahrten in Großbritannien. Die Quantum of the Seas ist seit Dezember letzten Jahres in Singapur im Einsatz, für Anfang Juni hatte Royal bereits die Israel-Abfahrten der Odyssey of the Seas angekündigt. Die Marke Celebrity Cruises setzt die Celebrity Silhouette ab 3. Juli ab Southampton ein. Das neue Flaggschiff Celebrity Apex debütiert am 19. Juni mit Mittelmeer-Reisen ab/bis Piräus, und die Celebrity Millennium startet am 5. Juni mit Karibik-Kreuzfahrten ab St. Maarten. Die Luxusmarke Silversea Cruises bietet ab 18. Juni Zehn-Nächte-Reisen von Piräus nach Israel, Zypern und zu griechischen Anlaufhäfen an.

Update 17.3.: Die Royal Caribbean Group verlängert die Aussetzung des Schiffsbetriebs weitestgehend bis zum 31. Mai dieses Jahres. Dies gilt für die Kreuzfahrtmarken Celebrity Cruises, Silversea und Royal Caribbean International – ausgenommen sind hier die Singapur-Abfahrten der Quantum sowie die Israel-Routen der Odyssey of the Seas sowie die China-Kreuzfahrten der beiden Flottenmitglieder Spectrum und Voyager of the Seas ab Ende April. Die Reisen der vierten Marke Azamara wurden bis 30. Juni abgesagt

Update 15.1. 2021: Die Royal Caribbean Group verlängert erneut die Aussetzung des Kreuzfahrtbetriebs, mindestens bis Ende April, vereinzelt sogar bis Oktober dieses Jahres.
So wurden Reisen der Marke Royal Caribbean International bis 30. April abgesagt, ausgenommen sind die Singapur-Kreuzfahrten der Quantum of the Seas. Dieselbe Frist gilt für Celebrity Cruises, allerdings wurden auch die für den 1. Mai geplante Transtlantik-Reise-der Celebrity Apex und die Überführung sowie die komplette Europa-Saison (Mai bis Oktober) der Celebrity Edge und der Celebrity Constellation gestrichen. Azamara pausiert bis Ende April, Silversea bis Anfang April.

Ursprungsmeldung: Angesichts der andauernden weltweiten Lage der öffentlichen Gesundheit hat die US-Reederei Royal Caribbean Cruises Ltd. beschlossen, die Unterbrechung ihrer Kreuzfahrten weltweit zu verlängern und setzt die Reisen der drei Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Azamara länger aus als ursprünglich vorgesehen.Das internationale Kreuzfahrtunternehmen bedauert die Unannehmlichkeiten für seine Gäste und wird sie kontaktieren, um eine Lösung zu finden. Zusammen mit dem betroffenen Personal sollen ebenfalls Maßnahmen erarbeitet werden, damit die Arbeit bei Änderung der Situation und der daraus resultierenden Wieder-Inbetriebnahme der Flotte sofort wieder aufgenommen werden kann. Die internationale Kreuzfahrtgesellschaft plant, Stand jetzt, ihren Dienst am 12. Mai wieder aufzunehmen. Abfahrten nach Alaska, Kanada und Neuengland werden wegen der angekündigten Hafenschließungen voraussichtlich sogar erst ab dem 1. Juli 2020 wieder möglich sein.

Auf die deutschen Beteiligungen soll diese Maßnahme derzeit keinen Einfluss haben. Royal Caribbean betreibt mit TUI Cruises seit Jahren erfolgreich ein Joint Venture, die Mein Schiff-Flotte wurde kontinuierlich ausgebaut. Erst kürzlich hatte TUI Cruises angekündigt, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten zu übernehmen: Die TUI will das Luxus-, Expeditions- und Premium-Segment bei Kreuzfahrten zusammen mit ihrem langjährigen Partner  ausbauen und neue Kundengruppen für Luxus-Kreuzfahrten gewinnen. Kern der Wachstumsstrategie ist die Expansion der Marke Hapag-Lloyd Cruises. Dafür wird die bislang hundertprozentige Konzerngesellschaft in das Joint Venture TUI Cruises eingebracht, welches TUI und Royal Caribbean 2008 gegründet und seitdem erfolgreich ausgebaut haben. Der in Hamburg unterzeichnete Vertrag bewertet die Hapag-Lloyd Cruises den Angaben zufolge mit 1,2 Milliarden Euro exklusive der Nettoverschuldung. Der Abschluss der Transaktion war zum Zeitpunkt der Bekanntgabe im Februar in diesem Sommer vorgesehen.

 

Weitere Informationen zu Royal Caribbean Group unter www.rclinvestor.com