Die Seychellen haben drakonischeBeschränkungen für die Kreuzfahrtindustrie erlassen und sperren Kreuzfahrtschiffe für zwei Jahre bis Ende 2021 aus.

Update 19.11.: Zurück auf den Seychellen: Nach dem gelungenen Auftakt der Kreuzfahrten in der Antarktis hat PONANT auch auf den Seychellen als erste Reederei wieder seine Aktivitäten aufgenommen. Heute am 18. November 2021 startet die Le Bellot ab Mahé ihre erste Kreuzfahrt in der paradiesischen Inselwelt. „Nach langen Monaten des Wartens sind wir mehr als bereit, unseren Betrieb auf den Seychellen wieder aufzunehmen. Seit fast 20 Jahren nehmen wir Gäste mit, um dieses Paradies auf Erden zu entdecken. Wir freuen uns, aktiv zum Relaunch des Tourismus auf den Seychellen beitragen zu können“, sagt Hervé Bellaïche, Chief Sales, Marketing & Communications Officer bei PONANT. Diese erste Expeditionskreuzfahrt führt vom 18. bis 26. November ab Mahé ins Herz der Inner Islands dieses paradiesischen Archipels. Die Gäste an Bord werden die Gelegenheit haben acht Inseln zu entdecken.

In der aktuellen Wintersaison 2021/2022 werden neben der Le Bellot auch die Le Bougainville und die Le Jacques-Cartier entlang der Seychellen und im Indischen Ozean unterwegs sein. Auf dem Fahrplan stehen fünf unterschiedliche Routen und 19 Abfahrten von November 2021 bis April 2022. Bereits jetzt können auch schon Kreuzfahrten für die Wintersaison 2022/2023 gebucht werden.

Verstärktes Hygieneprotokoll

Ob an Land oder an Bord, die Sicherheit der Gäste und der Crew hat für PONANT stets oberste Priorität. In Anpassung an die aktuelle Gesundheitslage und die Richtlinien der französischen Behörden wird auch das bestehende, wirksame Hygieneprotokoll ständig angepasst und aktualisiert. Dieses Protokoll beruht generell auf den Schiffen als „Anti-Covid“-Zonen, die als eine Art hygienische, versiegelte Blase fungieren und durch drei Säulen erhalten werden: strikte Zugangsvoraussetzungen an Bord, ein sicheres und konsequentes Hygieneprotokoll während der gesamten Kreuzfahrt sowie tägliche Kontrollen (Gäste, Schiff, Ausrüstung). Für Expeditionskreuzfahrten hat PONANT sein Hygieneprotokoll weiter verstärkt. Eine Einschiffung an Bord ist nur mit einem negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Std.) sowie zusätzlich einer vollständigen Impfung (oder Genesung) möglich.

Die Serie der PONANT Explorers

Die PONANT Explorers sind speziell für Expeditionskreuzfahrten in tropischen Gefilden konzipiert und können durch ihre geringe Größe auch abgelegene Regionen fernab von vielbefahrenen Seewegen anlaufen. Zudem sind die sechs Schiffe der Serie (Le Lapérouse, Le Champlain, Le Bougainville, Le Dumont-d’Urville, Le Bellot, Le Jacques-Cartier) die ersten und einzigen Schiffe weltweit, die mit einer multisensorischen Unterwasser-Lounge namens Blue Eye ausgestattet sind, entworfen von dem Architekten Jacques Rougerie. Der neuartige Bereich befindet sich mittschiffs unter der Wasserlinie und ist für alle Gäste zugänglich. Zwei große Bullaugen in Form von Walaugen, durch die man in die Unterwasserwelt hinabblicken kann, eine unaufdringliche Unterwasserbeleuchtung, integrierte Hydrophone, die die natürliche Symphonie der Tiefsee wiedergeben, und die sogenannten „Body-Listening“-Sofas bieten den Gästen einzigartige multisensorische Erlebnisse. Die PONANT Explorers sind zudem mit modernster Technik ausgestattet und bieten mit 92 Kabinen und Suiten, jeweils mit eigenem Balkon, Platz für nur 184 Gäste. Diese kleine Größe der Kreuzfahrtyachten ermöglicht ein einzigartiges Reiseerlebnis in persönlicher Atmosphäre.

Update 18. August: Die Seychellen erlauben erstmals seit März 2020 wieder Anläufe von Kreuzfahrtschiffen. Vom 14. November an können Kreuzfahrtschiffe Gäste auf die Insel im Pazifik bringen. Allerdings gilt das nur für Schiffe mit maximal 300 Gästen. Die ankommenden Schiffe müssen ein Hygienekonzept umsetzen, das sich an den Vorgaben des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) orientiert Als erstes Schiff macht die Island Sky von Noble Caledonia fest.

 

Update 19.4.: Nachdem die Seychellen bereits  Ende März die Einreisequarantäne aufgehoben hatten, gibt die Regierung nun grünes Licht für weitere Lockerungen. Aufgrund der hohen Impfquote mit Corona-Vakzinen können seit dieser Woche  Restaurants, Bars und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens die Türen öffnen. Möglich macht dies eine hohe Impfquote: Im weltweiten Vergleich können die Seychellen mit einer besonders hohen Impfquote von rund 65 Prozent der Bevölkerung, die vollen Impfschutz gegen das Coronavirus haben, punkten. Für eine Einreise in den Inselstaat sind lediglich ein negativer PCR-Test sowie eine Registrierung auf einer Online-Plattform d notwendig.

Update 27.3.: Ab August dürfen kleine Kreuzfahrtschiffe mit bis zu 300 Passagieren die Seychellen wieder anlaufen. Bereits ab dem 25. März ist internationalen Touristen die Einreise unabhängig vom Impfstatus ohne Quarantäne erlaubt, wenn sie einen negativen PCR-Test vorlegen s.u.

Update 7.3.: Vom 25. März an könnten Touristen unabhängig von ihrem Impfstatus einreisen und müssten anschließend keine Quarantäne absolvieren, kündigt das Verkehrsamt des Landes an. Es genügt dann, einen negativen PCR-Test vorzulegen, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Bei der Rückkehr von den Seychellen nach Deutschland gilt nach derzeitigem Stand allerdings  eine Quarantänepflicht, denn die Inseln sind vom RKI als Hochrisikogebiet ausgewiesen.

Update 23.1.: Ab sofort dürfen deutsche Touristen in den Inselstaat quarantänefrei einreisen, wenn sie einen Nachweis über eine vollständige Impfung mit zwei Impfdosen vorlegen und mindestens zwei Wochen seit der Impfung vergangen sind. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test erforderlich.

Ursprungsmeldung: Die Seychellen haben die bisher drakonischsten Beschränkungen für die Kreuzfahrtindustrie erlassen und sperren Kreuzfahrtschiffe für zwei Jahre aus. Das Inselreich im Indischen Ozean bleibt für Kreuzfahrer bis Ende 2021 tabu. So lange dürfen keine Schiffe mehr im Hafen von Victoria festmachen, kündigte der Tourismusminister der Seychellen, Didier Dogley an. Bereits im März hatte die Seychelles Ports Authority die Kreuzfahrtsaison wegen der Pandemie alle Häfen für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Der Tourismusminister sagte, das Verbot sei unumgänglich, um die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Welle von Covid-19 zu minimieren. Didier Dogley sagte weiter, das Verbot sei ab sofort wirksam und werde bis Ende 2021 gelten. Er stellte fest, dass die Maßnahmen im Einklang mit der Welttourismusorganisation (WTO) stehen und außerdem für die Förderung eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Tourismus gut seien. Die Seychellen wollen außerdem ein Meeresschutzgebiet von der Größe Großbritanniens einrichten. Es soll rund ein Drittel der Gewässer des Landes im Indischen Ozean umfassen. Damit soll die einzigartige Artenvielfalt langfristig geschützt werden. Dafür wurden Spenden in Höhe von fünf Millionen Dollar gesammelt, um einen Teil der Schulden direkt abzuzahlen. Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio spendete mit seiner Stiftung eine Million US-Dollar.

Die Regierung des Inselstaates im Indischen Ozean fürchtet eine zweite Corona-Welle, obwohl dort nur elf Fälle und keine Todesopfer registriert wurden. Von der Entscheidung sind zahlreiche Kreuzfahrtreedereien betroffen. Unter anderem müsste die Aidablu in der nächsten Wintersaison umgeroutet werden. Auch Schiffe von Costa Kreuzfahrten, MSC Cruises, Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises, Ponant und Phoenix Reisen müssten umgeroutet werden, wenn der Beschluss so bestehen bleibt. In 2019 kamen rund 380.000 Touristen auf die Seychellen, darunter rund 60.000 Kreuzfahrtgäste.