Wismar hat sein modernisiertes Kreuzfahrtterminal eröffnet, mit neuem Abfertigungsgebäude und Schiffliegeplatz von 240 Meter.

Wismar hat sein modernisiertes Kreuzfahrtterminal eröffnet, mit neuem Abfertigungsgebäude und einer Verlängerung des Schiffliegeplatzes auf 240 Meter. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe bezeichnete die Inbetriebnahme des neuen Abfertigungsgebäudes im Wismarer Hafen als ermutigendes Zeichen für den Kreuzfahrt-Tourismus. Die von der Corona-Pandemie besonders in Mitleidenschaft gezogene Branche fahre allmählich wieder hoch, die Nachfrage nach Reisen ziehe wieder an. In Kürze soll das erste Kreuzfahrtschiff in diesem Jahr anlegen, weitere acht Anläufe sind geplant. Wismar, das 2012 erstmals Zielhafen einer Kreuzfahrt war, steht bislang noch selten auf den Routenplänen der Reedereien. Mit dem modernen Abfertigungsgebäude in Wismar ist die Grundlage für eine effiziente und sichere Kontrolle der Gäste gelegt. Der zweigeschossige, aus Glas, Beton und Aluminium bestehende Neubau ist Teil einer infrastrukturellen Gesamtmaßnahme am Alten Hafen. Dazu gehören auch der Bau eines Stegs zur Verlängerung des Liegeplatzes auf 240 Meter, Straßenbaumaßnahmen und Flächenbefestigungen für den Busverkehr. Der Bau des neuen Abfertigungsgebäudes kostete rund 1,6 Millionen Euro 1,4 Millionen davon steuerte die öffentliche Hand bei. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme am Alten Hafen liegt bei rund 7,4 Millionen Euro, knapp 6,6 Millionen Euro davon kamen vom Land Mecklenburg-Vorpommern. Als UNESCO Weltkulturerbe- und Hansestadt bietet Wismar seinen Gästen unzählige Sehenswürdigkeiten aus den Zeiten der Backsteingotik und der Schwedenherrschaft. Der Alte Hafen, der sich in unmittelbarer Nähe des Kreuzfahrtterminals befindet, lädt durch seine gemütlichen Cafés, Restaurants und Fischkutter zum Verweilen ein, bis zur historischen Altstadt ist es nur ein Katzensprung.

Weitere Informationen unter https://cruiseport.de/terminal-wismar/