Ungarn kann von Flusskreuzfahrtschiffen nicht angelaufen werden, weil die Regierung strengere Maßnahmen gegen das Corona-Virus erlassen hat.

Ungarn kann von den Anbietern von Flusskreuzfahrten derzeit nicht angelaufen werden, weil die Regierung neue, strengere Maßnahmen gegen das Corona-Virus erlassen hat. Dazu zählt auch ein Einreiseverbot für bestimmte Ausländer: Durch die Schließung der ungarischen Außengrenzen, die, wie die Regierung erklärt, dem Schutz der ungarischen Bevölkerung vor importierten Corona-Ansteckungen dienen soll. Für Donaukreuzfahren bedeutet das: Landgänge in Ungarn können derzeit nicht stattfinden. Trotzdem wollen die Reedereien an Donaukreuzfahrten festhalten, auch wenn die abrupte Schließung der Grenzen die Anbieter von Flusskreuzfahrten vor große Herausforderungen stellt. Derzeit kann Ungarn nur mit den Schiffen durchquert werden und auch Ungarns beliebteste Sehenswürdigkeit, die Hauptstadt Budapest mit Burg, Parlament, Bädern und Cafés kann nur vom Wasser aus betrachtet werden. Auch die ehemalige Königsresidenz Esztergom oder Visegrad am Donauknie, die ansonsten beliebte Haltepunkte für die Flussreisen in Ungarn sind, sind mit dem neuen Erlass für Ausländer nicht mehr betretbar. Die Reedereien der Flusskreuzfahrtschiffe müssen jetzt über andere Möglichkeiten nachdenken, die Donaureisen durchzuführen. Zum Teil geschieht dies durch zusätzliche Ausflüge in anderen Ländern, in Ungarn werden als Alternative zu den nicht erlaubten Landgängen zum Beispiel Lichterfahrten ohne Landgang angeboten, so dass die Gäste die Stadt im abendlichen Lichterglanz vom Schiff aus genießen können. Ob das eine wirkliche Alternative ist muss jeder potenzielle Passagier selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist eine Nachfrage bei Reisebüro bzw. der Reederei des gebuchten Schiffes empfehlenswert.

Weitere Informationen unter https://budapest.diplo.de/hu-de/aktuelles/-/2316662