Gleich die erste Karibik-Kreuzfahrt seit dem Corona-Lockdown ist schiefgelaufen: Auf der „Sea Dream I“ wurde ein Passagier positiv getestet.

Gleich die erste Karibik-Kreuzfahrt in diesem Herbst ist schiefgelaufen: Die „Sea Dream I“ war das erste Schiff in den USA, das seit dem Corona-Lockdown im März wieder zu einer Karibik-Kreuzfahrt in See gestochen ist. Doch wenige Tage nach dem Start musste die Reise wieder abgebrochen werden. Ein Passagier fühlte sich unwohl und wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die „Sea Dream I“ war mit 53 Gästen und 66 Crew-Mitgliedern zu einer 7-tägigen Kreuzfahrt durch die Karibik gestartet, nach Medienberichten ausdrücklich ohne Maskenpflicht an Bord. Nach vier Tagen Kreuzfahrt habe sich dann ein Passagier krank gefühlt, woraufhin bei ihm einen Corona-Schnelltest durchgeführt wurde. Dieser Test fiel positiv aus. Daraufhin wurden alle Passagiere an Bord angewiesen, auf ihre Kabinen zu gehen und dort isoliert zu bleiben. Zum Zeitpunkt der Entdeckung des positiv getesteten Gastes lag die „Sea Dream I” vor der Grenadinen-Insel Union Island, der Kapitän ließ nach Erhalt der Diagnose sofort das Schiff klarmachen und kehrte nach Barbados zurück. Mittlerweile sollen bereits sechs Passagiere positiv auf das Corona-Virus getestet worden sein. Die Reederei Sea Dream Yacht Club versicherte, man habe alles Notwendige getan, um die Gesundheit der Crew und der Passagiere an Bord zu schützen. So seien alle Gäste vor der Einschiffung zweimal getestet worden. Außerdem habe der Kapitän, nachdem sich die Passagiere nach Medienberichten zunächst ohne Mundschutz an Bord bewegen durften, am dritten Tag die Anweisung erhalten, die Passagiere zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu verpflichten.

Weitere Informationen unter https://edition.cnn.com/travel/article/caribbean-cruise-seadream-1-covid/index.html