Das Expeditionskreuzfahrtschiff Fridtjof Nansen von Hurtigruten wird mehrere Monate früher fertig als geplant, im März 2020 gibt es daher zusätzliche Reisen

Das Expeditionskreuzfahrtschiff Fridtjof Nansen von Hurtigruten wird mehrere Monate früher fertig als geplant. Die Fridtof Nansen sollte nach bisheriger Planung ab 1. April 2020 Kreuzfahrten entlang der norwegischen Küste unternehmen. Der Neubau soll jetzt aber bereits zu Beginn des Jahres ausgeliefert werden und damit deutlich vor der ersten offiziellen Reise. Hurtigruten bietet daher im März zusätzliche Reisen auf dem Hybrid-Expeditionsschiff an, unter anderem sechstägige Kreuzfahrten rund um die Britischen Inseln. Eine weitere Seereise führt von London nach Oslo. Von dort gibt es eine Kreuzfahrt, die in Hamburg endet. Die Fridtof Nansen mit 265 Kabinen ist das Schwesterschiff der Roald Amundsen, die im Juli 2019 in Dienst gestellt wurde. Beide Schiffe sind für den Einsatz in polaren Gewässern konzipiert. Das erste Schiff der neuen Baureihe, die mit einem Hybridantrieb und Batteriepacks ausgestattet ist, sollte ursprünglich einmal 2018 fertig werden. Es gab jedoch Verzögerungen beim Bau. Dass der Neubau nun doch früher als geplant auf Reisen geht, ist eher ungewöhnlich: Zahlreiche Kreuzfahrtschiffe wurden 2019 später fertig als geplant – etwa die World Exlorer von Nicko Cruises, das LNG-Schiff Costa Smeralda von Costa Cruises und zuletzt die Aidamira von Aida Cruises. Das jüngste Aida-Flottenmitglied konnte seine erste Reise Anfang Dezember kurzfristig nicht antreten, obwohl sich bereits Passagiere an Bord befanden. Auch die dreiwöchige Überführungsfahrt nach Südafrika musste Aida Cruises absagen.

Weitere Informationen unter https://www.hurtigruten.de/schiffe/ms-fridtjof-nansen/