MSC Kreuzfahrten mit einer tollen Alternative zur Kinderanimation

 Der wummernde Beat von Aviciis „Levels“ aus den Boxen der L `Ametista-Lounge der MSC Magnifica“ wird nur übertroffen von den Begeisterungsstürmen der zuschauenden Kinder und Jugendlichen. Auf der Bühne zeigt Fußball-Freestyler Florian Halimi seine akrobatischen Tricks, macht Handstand und lässt den Ball auf der Sohle rotieren, hält die Kugel im Liegen, Sitzen, Stehen sicher hoch; beidfüßig, mit Knie, Hacke, Schenkeln, Brust, Stirn oder Schultern. Das runde Leder kreist minutenlang um seinen Körper, scheint an den Gliedmaßen zu kleben, tropft kontrolliert ab, aber berührt nie den Boden. Am Ende der Vorführung gibt es tosenden Applaus, doch vor der Zugabe wird es ganz still.

Fussball Kreuzfahrt
Fussball an Deck der MSC Magnifica

Denn der Freestyle-Profi will “Dreimal um die Welt” zeigen, einen Trick mit höchstem Schwierigkeitsgrad, den der geniale Spielmacher des FC Barcelona und Weltfußballer der Jahre 2004 und 2005, der Brasilianer Ronaldinho, einst in der einfachen Version erfunden hat. Dabei wird der Ball hochgespielt und der Fuß kreist nicht nur einmal wie bei Ronaldinho, sondern gleich drei Mal rund um die Pille, bevor das Spielgerät zum Schluss wieder am Fuß klebt. “Das ist so schwierig, das können nur ganz wenige. Selbst auf You Tube findet man das nicht”, schwärmt der neunjährige Nico. Und so scheitert Florian Halimi auch die ersten beiden Male, bevor der dritte Versuch gelingt und der Jubel kein Ende nehmen will. Eine gelungene Überraschung und ein toller Abschlussabend des ersten HSV-Fußballcamps auf See, das gemeinsam mit Sponsoring-Partner MSC Kreuzfahrten durchgeführt wurde.

Auftakttraining am Volksparkstadion

Drei Tage zuvor waren 22 Kinder, darunter 5 Mädchen, im Alter von sechs bis zwölf Jahren, gespannt und voller Vorfreude mit ihren Eltern an Bord der MSC Magnifica gegangen. Für 299 Euro pro Teilnehmer warteten auf die Sechs- bis Zwölfjährigen neben der Kreuzfahrt drei Tage Fußballtraining an Bord, eine Stadionführung durch die Amsterdam-ArenA von Ajax und das Auftakttraining am HSV-Stadion im Volkspark inklusive Einkleidung durch die HSV-Fußball-Schule sowie Umkleiden in der Kabine der Gastmannschaft, wo sich sonst Bundesligastars wie Neuer, Götze, Lewandowski oder Reus auf ihr Gastspiel in Hamburg vorbereiten.

Drei Tage zuvor waren 22 Kinder, darunter 5 Mädchen, im Alter von sechs bis zwölf Jahren, gespannt und voller Vorfreude mit ihren Eltern an Bord der MSC Magnifica gegangen. Für 299 Euro pro Teilnehmer warteten auf die Sechs- bis Zwölfjährigen neben der Kreuzfahrt drei Tage Fußballtraining an Bord, eine Stadionführung durch die Amsterdam-ArenA von Ajax und das Auftakttraining am HSV-Stadion im Volkspark inklusive Einkleidung durch die HSV-Fußball-Schule sowie Umkleiden in der Kabine der Gastmannschaft, wo sich sonst Bundesligastars wie Neuer, Götze, Lewandowski oder Reus auf ihr Gastspiel in Hamburg vorbereiten.

Kleine HSV-Fans aus dem gesamten Norden

Kaum eingeschifft und auf der Kabine angekommen, geht es auch gleich weiter. Vor dem Terminal wartet ein Bus, um Kinder und Eltern zur HSV-Arena zu bringen. Wie bei einer Bundesligamannschaft endet die Fahrt in der riesigen Bushalle des Stadions, wo bereits die drei Trainer der HSV-Fußballschule warten, die mit auf Kreuzfahrt gehen. Mit Dennis Tornieporth ist einer dabei, der gemeinsam mit Alexander Laas zum HSV kam, als das größere Talent galt und kurz vor dem Sprung in die Bundesligaelf des HSV stand, den Laas schließlich schaffte. Tornieporth aber war im entscheidenden Moment verletzt, der angebotene Profivertrag wurde vom Verein zurückgezogen und das Talent lief jahrelang für HSV II in der damals dritten Liga auf. Für die Mädchen ist speziell die 23-jährige Nadine zuständig, die in der Regionalliga aktiv ist, sowie als dritter Trainer, der Trickfußballer Florian. 

Nach dem ersten Training in der Bushalle des Volksparkstadions
Nach dem ersten Training in der Bushalle des Volksparkstadions

Die Kids sind schon beim Aussteigen aufgeregt, trippeln ungeduldig in die sogenannte “Mixed Zone” zwischen Kabine und Stadioneingang, wo die Medien nach Bundesligaspielen vor der Sponsorentafel Interviews führen. Ein paar ganz Mutige gehen ein paar Schritte weiter, linsen durch den Spielertunnel auf das Grün im Stadion: “Guck mal, hier laufen die Mannschaften ein”, zeigt der 7-jährige Luis seinem Papa. “Da möchte ich auch mal bei sein, wenn die vor dem Spiel mit den Kindern einlaufen. Das ist doch toll, vor so vielen Fans im Stadion”.  Der Nachwuchsfußballer vom Lüneburger SK ist großer HSV-Fan und war sogar schon mehrfach als Zuschauer im Stadion.”Ich freu mich besonders auf die Führung nachher, da kommen wir bestimmt auch in die HSV-Kabine.” Aber erst mal gibt es kurze Willkommensansprachen von Trainer Tornieporth und MSC-Marketingmitarbeiterin Monika Richter, die die Reise begleitet. Die Kids stehen in Trainingsanzügen im Kreis, die Namen größerer Vereine wie TB Harburg, Eintracht Hameln oder Lok Stendal sind zu lesen, aber auch die kleinerer Klubs wie TVS Legelshorst, BW Borssum und SG Jößnitz. Der HSV hat im Norden und Osten Deutschlands ein riesiges Fanpotenzial und die Fußballschule zieht den Nachwuchs an.

Erfolgreichste Fußballschule Deutschlands

Denn die im Oktober 2003 gegründete HSV-Fußballschule ist die größte und erfolgreichste eines deutschen Vereins. Von Anfang an eine eigene Abteilung im e.V. des einzigen Klubs, der seit dem Start der Bundesliga 1963 ununterbrochen dabei ist, hat die Fußballschule auch nach der Ausgliederung des Profi-Fußballs aus dem HSV e.V. ihre eigene Struktur und Selbstständigkeit innerhalb der frisch gegründeten AG erhalten. Dem Team gehören mittlerweile mehr als 60 engagierte und erfahrene Jugendtrainer an, darunter einige, die früher selbst in höheren Ligen gespielt haben. Das dreiköpfige Büroteam unter Leitung von Simon Köster verzeichnet Jahr für Jahr Anmelderekorde. Rund 120 Fußballcamps werden in ganz Norddeutschland angeboten, mehr als 11.000 Kinder und Jugendliche  angemeldet, darunter etwa 25 Prozent Mädchen. Trotz der gestiegenen Konkurrenz, neben etlichen Bundesligavereinen bietet mittlerweile sogar Real Madrid Fußballcamps in Norddeutschland an, befürchtet der Leiter der HSV-Fußballschule, Simon Köster, keine Einbußen:“ Unser Erfolgsrezept ist, dass bei uns die Kinder im Vordergrund stehen, wir erhalten von Teilnehmern und Eltern ein sehr positives Feedback. Auch wenn durchaus viele Talente dabei sind, steht die Talentsichtung nicht im Vordergrund. Die Teilnehmer sollen ohne Druck die Zeit beim HSV genießen. Uns ist bewusst, dass es für die Talente ein Highlight des Jahres ist und dementsprechend strengen wir uns an.“

Techniktraining und ein echter Bundesligaprofi

Das Mindestalter für eine Teilnahme beträgt 6 Jahre. Um die körperlichen und technischen Unterschiede nicht zu groß werden zu lassen, liegt die Obergrenze bei 13 Jahren. Im Training auf dem Kunstrasenplatz an der Arena, glich neben dem Trainingsplatz der Profis, werden die Kids in zwei Altersgruppen eingeteilt. Nach dem Aufwärmen werden Technikübungen vorgenommen, Passen, Dribbeln, Annehmen, bevor lockere Spielchen wie Fünf gegen zwei und ein Abschlusskick durchgeführt werden. Nach dem Duschen folgt die Stadionführung und ein besonderes Bonbon: Autogramm-, Foto- und Fragestunde mit HSV-Verteidiger Dennis Diekmeier. Wie wird man Fußball-Profi? Wie oft trainierst Du?  Ist René Adler nett? Warum spielst Du nicht in der Nationalmannschaft? Wieso verliert der HSV in letzter Zeit immer, wollen die Kinder von dem 27-jährigen wissen, der geduldig alle Fragen beantwortet. 

Techniktraining
Techniktraining

“Ein toller erster Tag mit vielen Eindrücken, unser Junge ist immer noch ganz aufgeregt und total begeistert”, meint der Vater des neunjährigen Sascha beim gemeinsamen Abendbrot im Buffetrestaurant an Bord. Gemeinsame Essen sind kein Zwang, sondern ein Angebot. Nur die Trainingszeiten von 10 – 12 und von 14 – 16 Uhr sowie Taktik- und Fragestunde von 17 – 18 Uhr sind festgelegt. Und in den nächsten beiden Tagen des Camps wird ein Großteil der Familien ihren eigenen Rhythmus leben und nur noch Wenige essen zusammen. Zur Abfahrt des Schiffes stehen aber fast alle noch gemeinsam an der Reling und schauen auf die malerisch in das Abendrot der untergehenden Sonne getauchten Hamburger Skyline.

Fußballplatz auf dem Oberdeck

Zum Training am nächsten Morgen erscheinen nicht alle pünktlich und Trainer Tornieporth wird erstmals energisch, vor allen Dingen gegenüber den Eltern. Nach dem Aufwärmen werden Pass- und Laufwege trainiert, dann der Torabschluss und unterschiedliche Spielformen und -formationen. Während die MSC Magnifica mit acht Knoten gemütlich auf der Nordsee gen Amsterdam schippert, pfeift hier oben auf Deck 16, gleich neben dem Schornstein, der Wind ganz ordentlich. Der Hartplatz mit kleinen Toren ist rundum mit einem Netz bespannt, so dass Fehlpässe und -schüsse nur zu Ballverlust an den Gegner führen. Immer wieder stehen draußen andere Kinder mit ihren Eltern vor den Netzen des Courts und schauen zu, wie die Teilnehmer des Fußball-Camps ihre Übungen absolvieren. “Das ist ja eine prima Alternative für Kinder, hätten wir das vorher gewusst, hätten wir das auch gebucht”, sagt eine Mutter, deren Sprössling sehnsüchtig das Training verfolgt. Und die drinnen scheinen besonders stolz zu sein, strengen sich auch bei der Nachmittagseinheit während Übungen und Spielen mächtig an, versuchen möglichst viel zu lernen.

Führung durch die Amsterdam Arena
Führung durch die Amsterdam Arena

Statt Training geht es am nächsten Morgen nach dem Anlegen in Amsterdam mit dem Bus zur Spielstätte von Ajax. Die 52.960 Zuschauer fassende Amsterdam ArenA war eines der ersten Stadien mit verschließbarem Dach und ist mit 77 Metern bei der obersten Sitzreihe außergewöhnlich hoch, weil das Stadion über eine Schnellstraße und Parkhäuser gebaut wurde. Die Kinder staunen, wie steil es hinunter geht bis zum Rasen. Später in der Trophäenabteilung, wo all die glänzende Pokale des niederländischen Rekordmeisters und Pokalsiegers strahlen, zeigt der 12-jährige Lennart verwundert auf die Vitrine in der Mitte: “Ich habe gar nicht gewusst, dass Ajax einer von nur vier Vereinen ist, die alle europäischen Wettbewerbe gewinnen konnten.” Alle Kinder drängeln sich um die bekannten Trophäen der Champions League, den Pokal der Pokalsieger und den UEFA-Cup, die Amsterdam neben Bayern München, Chelsea London und Juventus Turin in Europa alle in Besitz hat. Und in der Galerie der besten Ajax-Spieler, entdeckt Niklas ein bekanntes Gesicht: ” Das da ist doch Frank Arnesen, der war mal Sportdirektor beim HSV.”

MSC Kreuzfahrten Sportsponsor Nr. 1 bei Reedereien

MSC Kreuzfahrten ist als Sponsor seit Jahren tief im Sport verwurzelt: in Italien ist und war MSC Geldgeber beim SSC Neapel, dem AC Mailand, Lazio Rom, Samporia Genua, Genua 93, Cagliari Calcio, Udinese Calcio und UC Palermo . Außerdem ist das Unternehmen beim FC Valencia, dem französischen Klub Evian, den Basketballern  von Cantú und Venedig sowie beim Eishockeyclub Servette Genf und länderübergreifend in der Formel 1 aktiv.

Die MSC Magnifica eignet sich hervorragend für Familienferien
Die MSC Magnifica eignet sich hervorragend für Familienferien

Beim Abschlusstraining an Bord wird nur  gespielt und dabei besonders auf die zuvor einstudierten Pass- und Laufwege geachtet. Die fußballerischen Fortschritte sind bei einzelnen Kinder schon nach drei Tagen intensiver Trainingsarbeit zu erkennen und Trainer Tornieporth freut sich: „Es war etwas ganz Besonderes, ganz oben auf dem Deck und mit Blick aufs Meer zu trainieren. Die Kinder haben toll mitgezogen und an Bord einiges dazu gelernt. Das war eine schöne Reise und die Gruppe ist schnell zusammen gewachsen.”

Für die Kinder ging die Zeit viel zu schnell vorbei, fast alle sind beim Abschlussabend in der L´Ametista-Lounge traurig, dass am nächsten Tag kein Training, sondern die Heimreise ansteht. Den siebenjährigen Lasse kann auch die von den Trainern und Monika Richter ausgeteilte Tüte mit viel HSV-Merchandise wie Schokoladenbällen, Aufklebern, Chips, weichen Fußbällen oder Stiften nicht richtig trösten: “Das war was ganz Besonderes, das kann ich nach den Ferien allen in der Schule erzählen. Ich finde es nur blöd, dass das Fußball-Camp so kurz war.“