Wie das „Handelsblatt“ berichtet hat der Aufsichtsrat der TUI, zu der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gehört, den Bau eines weiteren Schiffes genehmigt. Das Expeditionsschiff soll so konstruiert werden, dass es unter anderem auf dem Amazonas kreuzen kann.

Wie das „Handelsblatt“ berichtet hat der Aufsichtsrat der TUI, zu der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gehört, den Bau eines weiteren Schiffes genehmigt. Das Expeditionsschiff soll so konstruiert werden, dass es unter anderem auf dem Amazonas kreuzen kann. Dazu werden üblicherweise die Außenbalkone eingeklappt. Zudem soll es beim Bau die höchste Eisklasse erhalten, was Kreuzfahrten in die Arktis ermöglicht. Wie die beiden angekündigten Neubauten, die im April bzw. Oktober 2019 in Dienst gestellt werden sollen, wird das dritte Schiff wohl ebenfalls in der norwegischen Werft Vard Holdings Limited gebaut werden.Das dritte Schiff soll 2021 ausgeliefert werden.

Der erste der anderen beiden Neubauten von Hapag-Lloyd Cruises wird am 12. April 2019  vor der Kulisse Hamburgs auf den Namen HANSEATIC nature getauft.  Die Hanseatic Nature und Hanseatic Inspiration bieten mit einer BRZ von 15.540 Platz für bis zu 230 Passagiere. Bei Antarktis-Expeditionen wird die Zahl der Gäste freiwillig auf 199 begrenzt, um wirklich jedem Passagier in den geschützten Gebieten mit limitierten Touristenaufkommen pro Tag einen Landgang zu ermöglichen. Die im 5-Sterne-Segment eingestuften Neubauten haben die höchste Eisklasse (E4 / bis zu einem Meter Eisdicke) für Passagierschiffe. Drei Restaurants, ein großer Fitness- und Wellnessbereich sowie eine Marina für Wassersport sind geplant. Der Anteil der Balkonkabinen beträgt 85 Prozent,  die restlichen Kabinen haben eine Penthouse-Fensterfront vom Boden bis zur Decke. Nature und Inspiration werden mit modernster Umwelttechnik ausgestattet wie einem SCR-Katalysator, der die Emission von Stickoxiden um 95 Prozent reduziert. Weitere Maßnahmen wie ein Spezialpropeller tragen zur Treibstoffreduktion bei.

Mit den Namen Hanseatic Nature und Hanseatic Inspiration sollen die Neubauten auch auf den englischsprachigen Märkten sowie in den Niederlanden und Belgien vermarktet werden.