Die Dürre in diesem Sommer lässt den Preis für Heizöl steigt deutlich steigen und liegt damit weit über dem Vorjahresniveau.

Der goldene Herbst in Deutschland hat erneut zu Niedrigwasser auf vielen Flüssen geführt, so dass etliche Flusskreuzfahrten wieder nicht reibungslos durchgeführt werden können. Auf der Donau können zwischen Deggendorf und Straubing keine Flusskreuzfahrtschiffe mehr fahren. Die Fahrrinnentiefe an der Donau beträgt gerade noch zwischen 1,50 und 1,60 Meter. Daher können nur noch Schiffe mit einem Tiefgang von bis 1,30 Meter fahren. Mit Passagieren, Ladung und Treibstoff liegen die meisten Flusskreuzfahrtschiffe aber mindestens bei 1,50 Meter. Neben der Donau sind vor allem auch Elbe und Rhein betroffen. Die Fahrten der Köln-Düsseldorfer auf dem Rhein zwischen Mainz und Koblenz wurden ebenfalls eingestellt. Die Flachstellen werden hier mit Bustransporten überwunden und die Fahrten mit Schwesterschiffen fortgeführt.

„Wir hatten noch nie eine Phase mit sehr niedrigen Wasserständen über einen solch langen Zeitraum. Dieses Jahr ist ungewöhnlich, was die Dauer des Niedrigwassers anbetrifft“, sagte Daniel Buchmüller, Präsident des europäischen Branchenverbands IG RiverCruise. Massiv sind die Abweichungen vor allem am Rhein. Bei Bonn beträgt der Pegelstand nur noch knapp einen Meter, wo sonst meist gut drei Meter Rheintiefe erreicht werden. Rund 80 Prozent der Flussverkehre finden auf dem Rhein und seinen Nebenwasserstraßen wie Mosel, Neckar und Main statt.