Die Aidaaura hat ihre Weltreise wegen eines Kabelschadens im Bereich der Stromgeneratoren mitten auf dem Atlantik unterbrechen müssen.

Die Aidaaura hatte ihre Weltreise wegen eines Kabelschadens im Bereich der Stromgeneratoren unterbrechen müssen und hing seit Dienstag im Hafen von Mindelo auf der Kapverden-Insel São Vicente fest. Zu dem Defekt war es auf dem Weg von Madeira zu den Kapverdischen Inseln gekommen. Mitten auf dem Atlantik fiel dadurch der Strom auf dem Kreuzfahrtschiff aus. Mehrere Kabelbäume wurden dabei so schwer beschädigt worden, dass die Crew eine Reparatur an Bord nicht selbst durchführen konnte.  Der Strom in der Hauptküche blieb aus, dies führte dazu, dass warme Speisen nur noch eingeschränkt zubereitet werden konnten, erklärte die Reederei. Antrieb und Klimaanlage waren nicht betroffen, für die rund 1.000 Passagiere bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Die mehrtägige Verzögerung resultierte daraus, dass zur Behebung des Schadens Techniker aus Deutschland eingeflogen werden mussten, samt Ersatzteilen und Kabeln. Für den verlängerten Aufenthalt in Mindelo bot Aida Cruises den Gästen ein vielseitiges Programm an und lud sie zu Ausflügen auf São Vicente und zu benachbarten Inseln ein. Zudem grillte die Crew für die Gäste an Deck und die Passagiere wurden in verschiedene Restaurants an Land eingeladen.

Am Sonntag konnte das Schiff seine Reise schließlich fortsetzen. Es werde am Donnerstag den Hafen von Salvador da Bahía in Brasilien erreichen, teilt Aida Cruises mit. Man arbeite derzeit an einer Aktualisierung des weiteren Reiseverlaufes. Dieser werde Anfang der Woche veröffentlicht. Die Weltreise der Aidaaura startete am 8. Oktober in Hamburg. Ziele sind Südamerika, Australien und Südafrika. Nächster Höhepunkt der Reise ist das Einlaufen in Rio de Janeiro am 24. Oktober, die Weltreise dauert insgesamt 117 Tage.