Die Fähre Viking Grace ist in der Ostsee zwischen Schweden und Finnland auf einen Felsen aufgelaufen und steckengeblieben.

Eine Fähre von Viking Line ist in der Ostsee zwischen Schweden und Finnland auf einen Felsen aufgelaufen und steckengeblieben. Durch den Unfall mussten die 429 Passagiere ungeplant auch die Nacht an Bord des Schiffes verbringen, aber immerhin wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar. Der Unfall ereignete sich auf der Strecke zwischen dem finnischen Turku und der schwedischen Hauptstadt Stockholm vor den Alandinseln. Wie der Schiffseigner, die finnische Gesellschaft Viking Line und die Küstenwache mitteilten, rammte die Fähre Viking Grace kurz vor einem Zwischenstopp in Mariehamn auf den Alandinseln einen Felsen.

Die Ursache für den Unfall sei noch unklar, allerdings wehe starker Wind, teilte die Küstenwache mit. Für die Passagiere bestehe keine Gefahr. Nach Angaben der Fährreederei  befanden sich 331 Passagiere und 98 Besatzungsmitglieder auf dem Schiff. Die Situation des Schiffes sei stabil, es gäbe keinen Grund beunruhigt zu sein. Für den Weitertransport der Passagiere werde nach der Übernachtung gesorgt und den Gästen dann mitgeteilt, mit welchem Schiff sie nach Schweden oder Finnland gelangen könnten. Die Lage an Bord sei ruhig und für ausreichende Verpflegung sei gesorgt, teilte Viking Line mit. Wegen einer Sturmwarnung habe das Unternehmen bereits extra die Viking Grace eingesetzt statt eines kleineren und weniger robusten Schiffes. Taucher untersuchen mittlerweile den Rumpf der Fähre, um zu prüfen, ob es Schäden am Unterschiff gibt und wie die Viking Grace am besten wieder in Fahrtgebracht werden könnte. Dies ist bereits der zweite Vorfall innerhalb weniger Wochen: Schon im September war eine andere Fähre der Linie, die Viking Amorella, ebenfalls vor der finnischen Aland-Inselgruppe auf Grund gelaufen. Auch damals mussten die Passagiere evakuiert werden.

Weitere Informationen unter https://www.vikingline.de/an-bord/