Mit dem Brennstart hat die MEYER WERFT den Bau des Kreuzfahrtschiffes Arvia (Baunummer S716) für die britische Reederei P&O Cruises begonnen.

Update 20.12.: Die MEYER WERFT hat  mit der Ablieferung der Arvia an die britische Reederei P&O Cruises ein weiteres Schiff an einen Kunden übergeben. Das Schwesterschiff der 2020 gefertigten Iona verfügt ebenfalls über einen emissionsarmen LNG-Antrieb und ist damit für die Zukunft gerüstet. Trotz globaler Herausforderungen konnte die Papenburger Werft somit in diesem Jahr zwei Kreuzfahrtschiffe erfolgreich abliefern. Die Arvia wird, ebenso wie die baugleiche Iona, mit verflüssigtem Erdgas (LNG) angetrieben – einem der saubersten derzeit verfügbaren Treibstoffe in der Schifffahrt. Neben der Reduzierung des CO2-Ausstoßes kann damit der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub nahezu vollständig, und Schwefeloxide komplett vermieden werden.  Das neue Kreuzfahrtschiff von P&O Cruises ist somit zukunftssicher aufgestellt und kann perspektivisch mit grünem regenerativen LNG sogar klimaneutral betrieben werden. Alle Kreuzfahrtschiffe im aktuellen Auftragsbuch der MEYER WERFT verfügen über dieses emissionsarme Antriebssystem.

Rund 5.200 Passagiere können mit der Arvia auf große Fahrt gehen. Das Schiff verfügt über 2.659 Kabinen und bietet den Gästen ein umfangreiches Sport- und Unterhaltungsprogramm. Ein Publikumsmagnet wird der SkyDome darstellen, ein Entertainment-Bereich mit Pool, dessen Glaskuppel für die geplanten wärmeren Fahrtgebiete geöffnet werden kann. Pro Element, das sich öffnen lässt, sind 84 Glasscheiben verbaut – ein architektonisches Highlight.

 

Update 26.8.: Am Samstag, den 27. August, verlässt das neue Kreuzfahrtschiff Arvia für die britische Reederei P&O Cruises das überdachte Baudock II (Halle 6) der MEYER WERFT. Das Ausdocken beginnt am Morgen gegen 9:00 Uhr. Anschließend macht der Neubau an der Ausrüstungspier im Werfthafen fest, wo Masten und Schornstein per Kran auf das Schiff gehoben und montiert werden. Bis zur Emsüberführung im Oktober liegt das Kreuzfahrtschiff im Werfthafen. Die Arvia bildet damit die Kulisse für das NDR2 Papenburg Festival am 2. und 3. September. Bis zur Überführung werden vor allem der Innenausbau an Bord fortgeführt sowie weitere technische Erprobungen und Abnahmen durchgeführt

 Die Arvia ist mit über 180.000 BRZ vermessen, 344,5 Meter lang, 42 Meter breit und baugleich zu ihrem Schwesterschiff Iona, das bereits 2020 abgeliefert wurde. Nach ihrer Fertigstellung können rund 5.200 Passagiere an Bord gehen. Ebenso wie die Iona wird auch die Arvia umweltschonend mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben. Dies sorgt für eine deutlich geringere Schadstoffbelastung auf See, da weder Schwefeloxide noch Rußpartikel freigesetzt werden. Damit handelt es sich um die derzeit sauberste Antriebsart in der Schifffahrt. Highlight für die Passagiere an Bord stellt zudem das über drei Decks verglaste Atrium dar, welches eine einzigartige Aussicht auf angefahrene Sehenswürdigkeiten und Städte bieten wird. Nach dem Ausdocken der Arvia wird das schwimmende Maschinenraummodul (FERU) für die Carnival Jubilee, die Ende 2023 abgeliefert wird, in das dann freie Baudock II manövriert. Dort ist in den vergangenen Monaten bereits der vordere Teil des Kreuzfahrtschiffes in Blockbauweise entstanden. Das FERU wurde bei der NEPTUN WERFT in Rostock gefertigt und ist vor einer Woche nach Papenburg überführt worden.

 

Update: Der Bau des neuesten Mitglieds der Flotte von P&O Cruises, der Arvia, hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Das Team der MEYER WERFT hat das Schiff in einer symbolischen Zeremonie auf Kiel gelegt. Dabei setzte der 800-Tonnen-Kran der Werft ein 570 Tonnen schweres Bauteil für das Unterwasserschiff der Arvia auf die traditionellen Kiellegungsmünzen. Zum Einsatz kamen dabei Geldstücke aus Barbados, dem künftigen Winter-Heimathafen des Schiffes. Das 184.000 BRZ große Schiff ist ein Schwesterschiff der Iona, die die MEYER WERFT bereits 2020 an die britische Reederei abgeliefert hat. Beide Schiffe gehören dank ihres innovativen LNG-Antriebs zu den umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffen der Welt. „Heute verbinden wir Tradition und Innovation: Die Kiellegung feiern Schiffbauer schon seit mehr als 2000 Jahren. Auch MEYER WERFT und P&O Cruises sind traditionsreiche Unternehmen mit einer langen Partnerschaft. Gemeinsam legen wir nun schon das zweite innovative Schiff mit LNG-Antrieb für P&O Cruises auf Kiel – das ist derzeit der umweltfreundlichste Brennstoff in der Schifffahrt“, sagte Thomas Weigend, Geschäftsführer der MEYER WERFT. Die Arvia wird nun in den nächsten Monaten im größten überdachten Schiffbaudock der Welt auf der MEYER WERFT fertiggestellt und Ende 2022 abgeliefert. Ihre Jungfernfahrt wird die Arvia zu den Kanarischen Inseln unternehmen und während der anschließenden Wintersaison in der Karibik fahren.

Ursprungsmeldung: Mit dem Brennstart hat die MEYER WERFT den Bau des neuen Kreuzfahrtschiffes Arvia für die britische Reederei P&O Cruises begonnen. Das Schwesterschiff der Iona mit der Baunummer S 716 wird optimal auf die Vorlieben der britischen Passagiere zugeschnitten. Die Vertreter der Reederei begleiteten diesen Meilenstein per Videoschalte aus Großbritannien. Mit der Arvia erhalten sie 2022 bereits das vierte Kreuzfahrtschiff ihrer Flotte von der MEYER WERFT. „Die MEYER WERFT und P&O Cruises verbindet eine langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns, nun mit dem Bau der Arvia zu beginnen und diese Partnerschaft weiterzuführen.“, sagt Stephan Schmees, Mitglied der Geschäftsleitung Projektmanagement. Das Schiff mit einer Größe von rund 180.000 BRZ wird vollständig mit dem emissionsarmen Treibstoff LNG betrieben. Wie schon ihr 2020 abgeliefertes Schwesterschiff wird die Arvia mit der 970 Quadratmeter großen Glaskuppel SkyDome ausgestattet sein. Ebenfalls wie auf der Iona spielt Essen während einer Seereise eine bedeutende Rolle, diese Restaurants von der Iona mit ihren kulinarischen Erlebnissen sollen weiter optimiert auch auf der Arvia verfügbar sein: „The Quays“ ist eine lebendige Piazza voll unterschiedlicher Speisenangebote. Es herrscht eine unterhaltsame Streetfood-Atmosphäre, mit Trubel wie auf einer See-Promenade. Der ideale Ort für einen schnellen Happen, einen kleinen Mittagssnack oder ein ungezwungenes Abendessen. Beispielsweise im „Boardwalk Diner“, in dem u.a. amerikanische Klassiker wie Burger und Hot Dog auf die Gäste warten. Oder im „Fusion“, einem Hot Spot für Freunde authentischer asiatischer Küche. „Very british“ geht es im „Hook Line Vinegar“ zu, wo Fish and Chips zwar dominieren, aber auch erlesenere Meeresfrüchte auf der Speisekarte zu finden sind. Klassische mediterrane Küche präsentiert „The Olive Grove“, während „Taste 360“ das Street-Food-Erlebnis hinaus aufs Deck bringt. Hier gibt es Leckeres aus aller Welt mit freiem Blick aufs Meer. Zum Abschluss noch etwas Süßes? Im „Ripples“ warten traumhafte italienische Eissorten und Milchshakes.

Weitere Informationen unter: www.pocruises.co.uk  und www.meyerwerft.de