An der Farbe des Wassers können Meeresbiologen viel über dessen Zustand ablesen. Damit die Forscher möglichst zahlreiche Aufnahmen von Gewässern auswerten können, gibt es nun die App Eye on Water. Damit können Handynutzer den Wissenschaftlern helfen.

An der Farbe des Wassers können Meeresbiologen viel über dessen Zustand ablesen. Damit die Forscher möglichst zahlreiche Aufnahmen von Gewässern auswerten können, gibt es nun die App Eye on Water. Damit können Handynutzer den Wissenschaftlern helfen. Die Experten wollen die Verdunkelung von Küstengewässern in den vergangenen Jahren untersuchen. Wie ist das Meerwasser an einem bestimmten Ort zusammengesetzt? Wie viele Algen und organische Stoffe enthält es? Ist es vielleicht verschmutzt oder besonders klar? Solche Fragen interessieren die Meeresbiologen der Universitäten Amsterdam und Oldenburg.

Beim Beantworten kann jeder helfen, der ein Smartphone hat und etwas Zeit an Nord- und Ostsee oder andere Gewässern wie Seen und Flüssen verbringt. Die App Eye on Water macht jeden zum Hilfs-Meeresbiologen. Wer mit der App ein Foto des Gewässers macht, liefert den Forschern nämlich wertvolle Informationen zu dessen Zustand. Es genügt ein Foto zu schießen und schon errechnet die App daraus den Farbton, der dann an die wissenschaftliche Datenbank zum Abgleich geschickt wird. Die Ergebnisse können sich Nutzer dann auf der Projekt-Website im Netz auf einer Karte ansehen.

Die Handhabung der App-Kamera unterscheidet sich etwas vom normalen Smartphone-Foto, die App gibt aber leicht verständliche Anleitungen. Außerdem muss man noch seinen Standort übermitteln, damit die Forscher wissen, welches Gewässer gerade von freiwilligen Helfern fotografiert wird. Das Projekt läuft noch bis zum Jahr 2020.

Weitere Informationen unter http://www.eyeonwater.org/

Die App kann man hier downloaden:

Apple: https://itunes.apple.com/us/app/eyeonwater-colour/id1021542366?mt=8

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=nl.maris.citclops.crosswalk