Auf Galapagos wird es ab nächstem Jahr keinerlei Einweg-Plastik mehr geben. Galapagos wird damit die erste Zone ohne bestimmte Kunststoffe sein.

Auf Galapagos wird es ab nächstem Jahr kein Einweg-Plastik mehr geben. Die Regierung von Ecuador verkündete eine Verordnung, dass aus Umweltschutzgründen ab Februar 2019 Plastikflaschen auf dem Archipel verboten sind. Plastiktüten und Verpackungen aus Plastik wurden bereits 2014 verboten, die Nutzung von Trinkhalmen ist bereits seit Mai 2018, die von Plastiktüten seit Juli 2018 untersagt. Galapagos wird damit die erste Zone ohne bestimmte Kunststoffe sein, dazu zählen u.a. auch  Kunststoff-Behälter für Speiseeis, Kunststoffhüllen für T-Shirts oder Schaumstoffbehälter. Hotels, Restaurants und Unterkünfte des Archipels werden von den Behörden regelmäßig kontrolliert, um den Verkauf und die eventuelle Verwendung von Plastik, wie beispielsweise Kunststoff-Behälter, zu überwachen.

Artikel 3 der Verordnung besagt, dass die Regelungen „obligatorisch“ für Daueraufenthalter, vorübergehend Aufenthaltsberechtigte und Touristen“ sind. Zum Schutz der Arten gelten besonders strenge Regeln. Ecuador begrenzt die Zahl der Besucher, auf den vier bewohnten Inseln leben lediglich 26.000 Menschen. Der Bau ist stark eingeschränkt, erneuerbare Energien werden gefördert. Ein Meeresschutzgebiet rund um die Inseln umfasst 138.000 Quadratkilometer. In einem besonders ausgewiesenen Schutzgebiet von 38.000 Quadratkilometern ist zudem jeglicher Fischfang verboten. Die Galapagos-Inseln gehören damit zu den umweltfreundlichsten Reisezielen weltweit. Die Inseln mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Alle Kreuzfahrtunternehmen, die mit ihren Schiffen dort anlaufen, stellen an Bord auf wiederbefüllbare Trinkflaschen um. Alle Boote sowie auch die Unterkünfte vor Ort bieten gefiltertes Trinkwasser zum regelmäßigen Auffüllen der mitgebrachten Flaschen. Auch die Europäische Union hat Plastik mittlerweile den Kampf angesagt. Geplant ist ein Verbot von Plastikgeschirr und auch Strohhalmen.