mit Norwegian Cruise Line (NCL), eines der größten Kreuzfahrtunternehmen der Welt davor, dass das Unternehmen die Pandemie nicht überstehen könnte.

Update 16.9.: Norwegian Cruise Line (NCL) hat mit der Norwegian Epic und Norwegian Getaway den Betrieb von zwei weiteren Schiffen im Mittelmeer wiederaufgenommen. Damit sind nun nach einer mehr als 500-tägigen Unterbrechung fünf der 17 Schiffe umfassenden NCL-Flotte wieder im Einsatz. Die Norwegian Epic ist ab Barcelona zu den beliebtesten Häfen Spaniens und Italiens aufgebrochen und ist damit das vierte von 17 Schiffen der Reederei, das seinen Betrieb wiederaufgenommen hat. Während der siebentägigen Reise lief die Norwegian Epic Palma (Mallorca), Cagliari (Sardinien), Rom (Civitavecchia), Neapel und Livorno, das Tor zur Toskana, an. Getreu dem Ziel der Reederei, das Gästeerlebnis an Bord ständig zu verfeinern, wurde der The Haven by Norwegian™ an Bord der Norwegian Epic Ende 2020 umfangreich renoviert. Die Norwegian Epic war das erste Schiff der Flotte, das über den luxuriösen Schiff-im-Schiff-Komplex mit umfangreichem Komfort wie bevorzugter Einschiffung, stilvoll eingerichteten Suiten mit einem rund um die Uhr verfügbarem Butler und eigenem Concierge-Service bis hin zu exklusiven Bereichen, die ausschließlich den Gästen von The Haven vorbehalten sind, verfügte Im Rahmen der jüngsten Modernisierung wurden 75 Suiten sowie das The Haven-Restaurant, der The Haven Courtyard Pool und das Sundeck neugestaltet. Die Norwegian Epic verfügt über einen der größten The Haven-Bereiche der NCL-Flotte. Zudem ist die Norwegian Getaway zu ihrer ersten Reise ab Rom (Civitavecchia) aufgebrochen. Bis zum 25. Oktober wird sie eine Reihe von zehn- bis elftägigen Reisen zu den griechischen Inseln unternehmen und unter anderem auch NCLs neuesten Hafen, Katakolon, anlaufen. Mit fünf bis acht Anlaufhäfen, bis zu 13 Stunden Aufenthalt in jeder Stadt und nicht mehr als zwei Tagen auf See haben die Gäste Gelegenheit, antike Ruinen und mittelalterliche Architektur zu besichtigen sowie die Vielfalt der lokalen Küche zu genießen.

Update 2.8.: Als erstes Schiff von Norwegian Cruise Line (NCL) ist die Norwegian Jade nach 500 Tagen Kreuzfahrtpause ab Athen in See gestochen. Die internationale Kreuzfahrtreederei feierte gestern mit gleich zwei Premieren die Wiederaufnahme ihrer Kreuzfahrten: Die Norwegian Jade war nicht nur das erste Schiff der 17 Schiffe umfassenden Flotte, das nach genau 500 Tagen wieder Gäste an Bord willkommen heißen durfte, sondern ist auch das erste NCL-Schiff mit Athen (Piräus) als Heimathafen. Bis November 2021 bricht die Norwegian Jade von dort aus wöchentlich zu Kreuzfahrten zu den griechischen Inseln auf. Gäste wachen jeden Tag in einem anderen Hafen auf und haben mit jeweils acht bis neun Stunden pro Tag ausreichend Zeit, einige der schönsten Inseln Griechenlands zu erkunden, darunter Kreta, Mykonos, Rhodos und Santorini. Die Positionierung der Norwegian Jade in Athen ist Teil der langfristigen Strategie der Reederei, ihre Präsenz in Europa, einem ihrer beliebtesten Kreuzfahrtziele, weiter auszubauen. Bis 2023 sollen neun Schiffe in Europa positioniert werden, darunter werden die Norwegian Dawn, Norwegian Epic, Norwegian Escape, Norwegian Getaway, Norwegian Gem, Norwegian Jade und Norwegian Star in griechischen Gewässern fahren.

Update (11.5.2021): NCL hat weitere Routen ab den Heimathäfen Barcelona und Rom (Civitavecchia) ins Mittelmeer und zu den griechischen Inseln ab dem 5. September 2021 angekündigt. Die Norwegian Epic wird vom 5. September 2021 bis zum 24. Oktober 2021 ab Barcelona siebentägige Abfahrten im westlichen Mittelmeer anbieten, während die Norwegian Getaway vom 13. September 2021 bis zum 25. Oktober 2021 eine Reihe von zehn- und elftägigen Reisen zu den griechischen Inseln ab Rom (Civitavecchia) unternimmt. Mit fünf bis acht Anlaufhäfen, bis zu 13 Stunden Aufenthalt in jeder Stadt und nicht mehr als zwei Tagen auf See haben die Gäste unter anderem Gelegenheit, antike Ruinen und mittelalterliche Architektur zu besichtigen sowie die Vielfalt der lokalen Küche zu genießen.

Nach der umfangreichen Renovierung Ende 2020 wird es einen rundum erneuerten The Haven by Norwegian™- Bereich an Bord der Norwegian Epic geben. Die Norwegian Epic war das erste Schiff der Flotte, das über den Schiff-im-Schiff-Komplex mit umfangreichem Komfort wie bevorzugter Einschiffung, stilvoll eingerichteten Suiten mit einem rund um die Uhr verfügbarem Butler und eigenem Concierge-Service bis hin zu exklusiven Bereichen, die ausschließlich den Gästen von The Haven vorbehalten sind, verfügte und bietet einen der größten The Haven-Bereiche der gesamten Flotte. Im Rahmen der jüngsten Renovierung wurden 75 Suiten sowie das The Haven-Restaurant, der The Haven Courtyard Pool und das Sundeck neu gestaltet und aufgewertet.

Fünf Schiffe am Start

Mit Stand heute hat die Reederei die Wiederaufnahme von fünf der siebzehn Schiffe der Flotte angekündigt. Erst kürzlich gab die Reederei die Wiederaufnahme von Kreuzfahrten auf der Norwegian Jade, Norwegian Joy und Norwegian Gem bekannt. Die Norwegian Jade führt Gäste ab dem 25. Juli 2021 auf siebentägigen Kreuzfahrten ab Athen (Piräus) zu den antiken Ruinen und sonnenverwöhnten Stränden der griechischen Inseln. Ab dem 7. August 2021 ab Montego Bay, Jamaika, locken einwöchige Karibik-Routen auf der Norwegian Joy oder ab dem 15. August 2021 ab Punta Cana (La Romana), Dominikanische Republik, auf der Norwegian Gem, mit warmen Temperaturen und Palmen gesäumten Traumstränden. Weitere Routenankündigungen sind geplant. Mit der Ankündigung der Wiederaufnahme ausgesuchter Kreuzfahrten hat die Reederei alle Reisen der Norwegian Bliss und Pride of America bis zum 31. Juli 2021, der Norwegian Getaway bis zum 2. September 2021, der Norwegian Dawn, Spirit und Star bis zum 30. September 2021, der Norwegian Sun bis zum 7. Oktober 2021, der Norwegian Escape bis zum 10. Oktober 2021, der Norwegian Breakaway bis zum 17. Oktober2021 und der Norwegian Gem vom 29. Oktober bis zum 17. November 2021 gestrichen.

Die Reederei weitet ihre temporäre „Peace of Mind”-Stornorichtlinie auf Gäste aus, die bis zum 31. Oktober 2021 an Bord gehen. Gäste haben die Flexibilität ihre Kreuzfahrt 15 Tage vor Abfahrt zu stornieren. Diejenigen, die die „Peace of Mind”-Richtlinie in Anspruch nehmen, erhalten eine vollständige Rückerstattung in Form einer Gutschrift für eine zukünftige Kreuzfahrt, die für alle Fahrten bis zum 31. Dezember 2022 verwendet werden kann.

Update (24.1.): Die NCL-Holding verschiebt den Neustart weiter nach hinten: Alle Kreuzfahrten mit Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises mit Einschiffungsdatum bis einschließlich 30. April 2021 fallen aus.

Update (4.11.): Norwegian Cruise Line (NCL) hat die Aussetzung des Schiffsbetriebs bis zum 31. Dezember dieses Jahres verlängert und alle bis dahin geplanten Reisen abgesagt. Somit werden die Schiffe der drei Konzernmarken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises erst 2021 wieder in See stechen.  Zwar lief Ende Oktober die so genannte No Sail Order der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aus, allerdings wurde der Re-Start der Reedereien in den USA mit strengen Auflagen verbunden. NCL-CEO Frank del Rio hatte vor Wochen gesagt, dass es in der derzeitigen Situation 45 bis 60 Tage dauere, ein Kreuzfahrtschiff wieder betriebsbereit zu machen.

Update (5.10.): Norwegian Cruise Line (NCL) verlängert die Aussetzung des Schiffsbetriebs bis Ende November. Somit werden die Schiffe der drei Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises frühestens am 1. Dezember dieses Jahres wieder in See stechen. Gebuchte Kunden werden gebeten, sich für weitere Informationen mit ihrem Reisebüro oder der Reederei in Verbindung zu setzen.

UPDATE (11.5): Es gab in Finanzkreisen erhebliche Zweifel, ob NCL  die Coronakrise überstehen kann. Das Unternehmen selbst gab eine Warnung heraus. Jetzt kommt aber eine vorläufige Entwarnung. Die Muttergesellschaft von Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises hat sich – nach der Anlegerwarnung (s. u.) mehr als zwei Milliarden Dollar frisches Kapital besorgt. Mit den Anleihen habe die NCL Holding jetzt genügend Liquidität, um die nächsten zwölf Monate zu überstehen, heißt es in einer Pressemitteilung von NCL. Insgesamt verfüge das Unternehmen nun über 3,5 Milliarden Dollar flüssige Mittel. NCL betreibt unter seinen drei Marken 28 Schiffe mit rund 60.000 Betten. Norwegian Cruise Line  muss laut Medienberichten dafür  Karibik-Inseln und Schiffe als Sicherheit hinterlegen und 12,25 Prozent Zinsen bezahlen, aber angesichts eines brach liegenden Geschäfts und eines Kurseinbruches von 76 Prozent seit Februar ist die Finanzierungszusage ein äußerst erfreuliches Ereignis für NCL.

URSPRUNGSMELDUNG

Die Corona-Krise hat viele Branchen hart getroffen, aber den den Tourismus-Sektor hat es besonders schwer erwischt. Nun warnt mit Norwegian Cruise Line (NCL), eines der größten Kreuzfahrtunternehmen der Welt davor, dass das Unternehmen die Pandemie nicht überstehen könnte. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC gab NCL seinen Anlegern zu verstehen, dass das Ende der Reederei gekommen sein könnte: Es bestünden erhebliche Zweifel daran, dass NCL wegen der Corona-Pandemie in der Lage sei weiterzuarbeiten. Das habe die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von NCL festgestellt. Das Unternehmen habe nicht genügend Mittel, um seine finanziellen Verpflichtungen der kommenden Wochen zu erfüllen. Daher will es durch die Ausgabe von Aktien und Anleihen insgesamt 1,6 Milliarden Dollar einsammeln.

An der Börse kam die Warnung vor einem eventuellen Ende natürlich sehr schlecht an: Die an der Börse in New York notierte Aktie verlor innerhalb von Stunden horrend, es stand ein Minus von 22,58 Prozent auf 11,18 US-Dollar an der Kurstafel. Dabei hatte die Aktie hatte erst im Januar mit 59,78 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. NCL besitzt mit den drei Marken Norwegian Cruise Line, Regent Seven Seas and Oceania Cruises insgesamt 28 Kreuzfahrtschiffe.

Norwegian Cruise Line ist nicht die einzige Reederei, die durch die Corona-Pandemie in erheblichen Schwierigkeiten steckt: Im Sog von NCL verloren auch die Aktien der Carnival Corporation und von Royal Caribbean bis zu zehn Prozent. Die Carnival Corporation hatte bereits zuvor angesichts der aktuellen Unsicherheit auf den Weltmärkten aufgrund des COVID-19-Ausbruchs reagiert und einen hohen Kredit aufgenommen. Die Muttergesellschaft von Aida Cruises und Costa Crociere nimmt für sechs Monate einen Kredit in Höhe von insgesamt drei Milliarden US-Dollar auf, um ihre Liquidität zu sichern. Außerdem kündigte CEO, Donald Arnold an, Finanzhilfen aus Deutschland, Großbritannien, Italien und anderen Ländern generieren zu wollen. Denn das Unternehmen ist nicht im Coronavirus-Konjunkturpaket der US-Regierung enthalten. Die Carnival Corporation ist in Panama registriert und musste darum auf ihre jahrelangen Gewinne so gut wie keine Steuern in den USA zahlen. Carnival sucht weiterhin zusätzliche Finanzmittel und versucht durch die Emission einer Mischung aus Fremd- und Eigenkapital rund 6 Milliarden US-Dollar aufzubringen. Die Corona-Krise kostet Carnival mit seinen 105 zum Konzern gehörenden Kreuzfahrtschiffen rund eine Million Dollar pro Schiff und Monat.

Auch Die Royal Caribbean Cruises Ltd. hat auf die Krise reagiert und einen Kredit in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar zur Sicherung der Liquidität aufgenommen. Aufgenommen wurde der Kredit laut Medien mit einer Fazilität von einem Jahr. Diese soll um ein weiteres Jahr verlängert werden können. Außerdem baute Royal Caribbean wegen der Corona-Krise massiv Stellen ab, um Kosten zu sparen. Das Unternehmen mit Sitz in Miami schickte mehr als 25 Prozent der mehr als 5.000 Beschäftigten in den USA in den Zwangsurlaub oder stellte sie frei. Rund 1.300 Mitarbeiter in den Büros und Häfen in den USA mussten das Unternehmen verlassen.

Weitere Informationen zu NCL unter https://www.miamiherald.com/news/business/tourism-cruises/article242506646.html