Die Dürre in Deutschland wirkt sich auch auf die Flusskreuzfahrt aus. Das Niedrigwasser auf Donau, Elbe und Rhein beeinträchtigt zunehmend.

Update 18.8.: Das Niedrigwasser bei wichtigen Flüssen wie Rhein oder Donau führt zu Routenänderungen bei Flussreiseveranstaltern. So haben alleine acht Schiffe von Phoenix Reisen bislang leichte Anpassungen wie Routenänderungen vorgenommen, Stornierungen hat es aber noch nicht gegeben. Nicko Cruises musste ebenfalls  Anpassungen im Fahrplan vornehmen und auch bereits einige Flusskreuzfahrten absagen. Bislang wurden  sechs Reisen auf Rhein und Donau abgesagt. Auch A-Rosa hat bereits einige Anpassungen der Reiserouten und  der Ein- und Ausschiffungshäfen auf dem Rhein und der Donau vorgenommen. Für die nächsten Tage ist eine kurzfristige Entspannung der Lage vorhergesagt: Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein erwartet durch Regenfälle leicht steigende Flusspegelstände. Vom Oberrhein soll dann mehr Wasser kommen, was dazu führen soll, dass auch an Mittel- und Niederrhein die Wasserstände leicht ansteigen. Generell kann aber noch keine Entwarnung gegeben werden.

 

Update 21.7.: Die Hitzewelle der vergangenen Tage in Deutschland hat zu Niedrigwasser auf einigen großen Flüssen geführt und das hat jetzt auch Auswirkungen auf die Flusskreuzfahrt. Auf der Donau können die meisten Flusskreuzfahrtschiffe den Streckenabschnitt zwischen Vilshofen und Straubing wegen Niedrigwassers nicht mehr befahren. Die Pegelstände sinken von Tag zu Tag, gleiches gilt für den Rhein. Hier hatte Nicko Cruises eine Reise der Rhein Melodie wegen Niedrigwassers auf den Oberrhein routen müssen. Da Basel für das Schiff nicht erreichbar war, startete und endete die Fahrt in Frankfurt

Ursprungsmeldung: Die Dürre in Deutschland beeinträchtigt durch Niedrigwasser die Schifffahrt, erste Flusskreuzfahrten mussten abgesagt werden: Während die Schifffahrt auf der Elbe bei Dresden wegen des aktuellen Niedrigwassers eingestellt werden musste, sind Flussreisen auf dem Rhein noch möglich. Derzeit kommt es aber zu Einschränkungen. Zum Beispiel müssen ad hoc die Liegeplätze geändert werden, weil die Schwimmanleger nicht erreicht werden können. Dadurch muss dann auch die Ausflugsplanung kurzfristig umgestellt werden, bereits gebuchte oder in den Programmen angegebene Ziele können dann nicht mehr erreicht werden.

Je nach Tiefgang der Schiffe kann es in den nächsten Tagen zu Umroutungen und Routenänderungen kommen. Abgesagt worden ist aber noch keine Flusskreuzfahrt. Trotzdem werden die Pegelstände auf bestimmten Flussabschnitten wie etwa im Mittelrheintal aufmerksam beobachtet, denn dort kann es am schnellsten zu Niedrigwasser kommen, das eine Fahrplanänderung nötig macht. Da sich die Pegel- und Schiffbarkeitsstände in der Regel aber sehr kurzfristig verändern, sind Reedereien und Reiseveranstalter im ständigen Austausch mit den Hafenbehörden und den Wasserwirtschaftsämtern. Wenn die Temperaturen nicht bald sinken oder es zu Regenfällen kommt, seien wie auf der Elbe auch auf dem Rhein bestimmte Abschnitte nicht mehr schiffbar heißt es dort. Frachtschiffe fahren derzeit nur noch mit der Hälfte ihrer Ladungskapazität.