Die Dürre in Deutschland wirkt sich auch auf die Flusskreuzfahrt aus. Das Niedrigwasser auf Donau, Elbe und Rhein beeinträchtigt zunehmend.

Die Dürre in Deutschland beeinträchtigt durch Niedrigwasser die Schifffahrt, erste Flusskreuzfahrten mussten abgesagt werden: Während die Schifffahrt auf der Elbe bei Dresden wegen des aktuellen Niedrigwassers eingestellt werden musste, sind Flussreisen auf dem Rhein noch möglich. Derzeit kommt es aber zu Einschränkungen. Zum Beispiel müssen ad hoc die Liegeplätze geändert werden, weil die Schwimmanleger nicht erreicht werden können. Dadurch muss dann auch die Ausflugsplanung kurzfristig umgestellt werden, bereits gebuchte oder in den Programmen angegebene Ziele können dann nicht mehr erreicht werden.

Je nach Tiefgang der Schiffe kann es in den nächsten Tagen zu Umroutungen und Routenänderungen kommen. Abgesagt worden ist aber noch keine Flusskreuzfahrt. Trotzdem werden die Pegelstände auf bestimmten Flussabschnitten wie etwa im Mittelrheintal aufmerksam beobachtet, denn dort kann es am schnellsten zu Niedrigwasser kommen, das eine Fahrplanänderung nötig macht. Da sich die Pegel- und Schiffbarkeitsstände in der Regel aber sehr kurzfristig verändern, sind Reedereien und Reiseveranstalter im ständigen Austausch mit den Hafenbehörden und den Wasserwirtschaftsämtern. Wenn die Temperaturen nicht bald sinken oder es zu Regenfällen kommt, seien wie auf der Elbe auch auf dem Rhein bestimmte Abschnitte nicht mehr schiffbar heißt es dort. Frachtschiffe fahren derzeit nur noch mit der Hälfte ihrer Ladungskapazität.