In Budapest hat es bei einem Unfall mit einem Flusskreuzfahrtschiff auf der Donau mindestens sieben Tote gegeben, 21 Menschen werden noch vermisst.

Viking River Cruise droht eine Klage wegen des Schiffsunglücks in Budapest bei dem mutmaßlich 28 Menschen starben. Die südkoreanische Reiseagentur “Very Good Tours”, die den Ausflug auf dem gesunkenen Schiffe organisiert hatte, kündigte an, Reederei, Eigentümer und Kapitän zu verklagen. Die Viking Sigyn hatte das Boot in Budapest gerammt. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben, 21 werden immer noch vermisst. Für sie besteht kaum noch Hoffnung, das Unglück am vorigen Mittwoch überlebt zu haben. Bislang konnten trotz Tauchereinsatz in dem gesunken Ausflugsschiff keine weiteren Toten geborgen werden. Starke Strömung und heftige Regenfälle erschweren die Bergungsarbeiten. Zwei der bei dem Unglück ums Leben gekommenen Menschen wurden mehrere Kilometer flussabwärts ans Ufer gespült.

Ein Gericht hat unterdessen Haftbefehl gegen den Kapitän des Flusskreuzfahrtschiffs Viking Sygin erlassen. Eine Freilassung auf Kaution lehnte es nun auf Forderung der Staatsanwaltschaft ab.  Der 64-jährige ukrainische Kapitän war einen Tag nach dem Unglück festgenommen worden, gegen ihn laufen Ermittlungen wegen “krimineller Fahrlässigkeit” auf einer öffentlichen Wasserstraße. Der Kapitän bleibt weiterhin in Haft, da Fluchtgefahr bestehe, weil der Mann Ausländer sei und über sehr gute Ortskenntnisse verfüge, so die Staatsanwaltschaft.

Die beiden Schiffe waren am Mittwochabend im strömenden Regen auf einem bei Touristen beliebten Abschnitt der Donau kollidiert, der einen Blick auf die Stadt und das in der Nacht beleuchtete Parlament bietet. Das kleine Boot mit 33 südkoreanischen Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord sank innerhalb weniger Sekunden. Nur sieben Passagiere konnten gerettet werden.

Update 1:

Der Kapitän des am Unfall beteiligten Kreuzfahrtschiffs Viking Sygin ist verhaftet worden. Nach Polizeiangaben hätten sich gegen den ukrainischen Kapitän aufgrund von persönlichen und materiellen Beweisen „begründete Verdachtsmomente“ ergeben. Worin dieser Verdacht konkret besteht, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Einen Tag nach einer der schlimmsten Schifffahrtskatastrophen in der  Geschichte Ungarns dauerte die Suche nach den Opfern an. 21 Menschen werden noch vermisst, für sie gibt es kaum noch Hoffnung. Derzeit suchen Taucher mit Unterstützung der Armee nach 19 südkoreanischen Passagieren sowie zwei Ungarn, dem Kapitän und einem Matrosen. Die Aussicht, sie lebend zu finden, wird als gering eingeschätzt. Der hohe Wasserstand, die starken Strömungen und die schlechten Sichtverhältnisse erschweren die Arbeit der Einsatzkräfte

In Budapest hat es bei einem Unfall auf der Donau mindestens sieben Tote gegeben, 21 Menschen werden noch vermisst. Bei den Wassertemperaturen der Donau werden den Vemissten aber nur geringe Überlebenschancen eingeräumt. Die Temperatur der Donau beträgt derzeit rund 12 Grad. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend auf der Donau in der ungarischen Hauptstadt Budapest als ein Ausflugsschiff mit dem Flusskreuzfahrtschiff Viking Sygin zusammenstieß. Nach der Kollision mit dem Flusskreuzfahrtschiff war der Ausflugsdampfer gekentert und schnell gesunken. An Bord sollen sich 35 Personen befunden haben, die meisten gehörten einer größeren Touristengruppe aus Südkorea an. Sieben Menschen konnten aus dem Wasser gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden, die Suche nach den Vermissten dauert an. Auf der Viking Sygin wurde niemand verletzt. Starker Regen und die erhebliche Strömung der Donau erschweren die Rettungsarbeiten. An der Margarethenbrücke sucht ein Militärschiff mit Spezialtauchern, die bis in das Schiffswrack vordringen wollen, nach den Vermissten.  Das Wrack soll in vier Metern Tiefe liegen.

Die Ursache des Zusammenstoßes ist noch vollkommen unklar. Menschliches Versagen kann nicht ausgeschlossen werden. Der Zusammenstoß ereignete sich am Mittwochabend gegen 21.00 Uhr. Unter der Margarethenbrücke sei das kleine Ausflugsschiff vor das größere Kreuzfahrtschiff gebogen, wodurch es zu der Kollision kam.

Der Unfall ist der zweite in kurzer Zeit für Viking: Erst Anfang April erwischte es in Belgien die Viking Idun, die mit einem Tankschiff kollidiert war. Mehrere Personen wurden verletzt und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Vier Passagiere wurden an Bord behandelt, ein Crewmitglied musste ins Krankenhaus. Beide Schiffe, das Flusskreuzfahrtschiff und der Chemietanker Chemikal Marketer ,wurden erheblich beschädigt. Die Schäden an Bord der Schiffe befinden sich allerdings über der Wasserlinie, so dass hier kein Wassereinbruch droht. Der Tanker ging an der Unfallstelle vor Anker, die Viking Idun machte im Hafen von Terneuzen fest. Die Viking Idun kam aus Antwerpen und sollte den nächsten Anlauf in Gent haben. Die Chemical Marketer war in der Gegenrichtung unterwegs war auf dem Weg nach Antwerpen.