In Zusammenarbeit mit dem CONBOOK-Verlag starten wir eine Verlosung  von drei Paketen, bestehend aus dem Buch „Die Wellenbrecher“ von Christopher David sowie einem dazu passenden blanko Reisetagebuch der Serie Grand Voyage von Semikolon.

Auf einem Kreuzfahrtschiff studieren und auf einer halben Weltreise fremde Länder und (Unternehmens-) Kulturen entdecken? Klingt unglaublich, aber der Debütroman „Die Wellenbrecher“ von Christopher David ist inspiriert von einer wahren Begebenheit an einer Universität auf dem Meer. Im Jahr 2007 bereiste David mit Studenten aus vierzig Nationen an Bord eines alten Kreuzfahrtschiffes für mehrere Monate die Weltmeere. Eine Erfahrung, um die man ihn nur beneiden kann und die jeder Student, dem sich diese Gelegenheit bietet, gemacht haben sollte.

In dem Roman „Die Wellenbrecher“ bekommt Student Mark aus Köln ein Stipendium, welches ihm die Fahrt rund um den Globus ermöglicht. Der Leser ist sofort drin in dieser Geschichte, entdeckt mit Mark das Schiff und lernt so seine neuen Freunde und Kommilitonen unter den 200 Studenten aus 40 Nationen kennen. Die schwimmende Uni ist auf einem Ozeanliner aus den sechziger Jahren untergebracht: die Vorlesungen finden zum Teil an der Bar statt, die alte Zigarren-Lounge dient als Besprechungsraum für die Professoren. Gemeinsam geht es von Athen aus auf Seereise bis nach Shanghai. Mark schließt schnell Freundschaft mit Supermacho Emilio und dem besonnenen Rodrigo, zu Dritt erkunden sie die Anlegehäfen und -länder: vom Surfclub in Lissabon, dem Regenwald in Panama, der Kneipenszene in Guayaquil über die Atolle rund um Tahiti bis in die neuseeländischen Berge, Sydneys Strände und zu den Wolkenkratzern von Shanghai führen die Ausflüge und Abenteuer der Campuscrew an Land. Aber natürlich spielt die meiste Zeit der Handlung an Bord. Zwischen Hochseehörsaal und vielen Partynächten muss für die Prüfungen gelernt werden, nicht ganz einfach, wenn so viel Ablenkung lauert. Zudem stören der dauerkiffende US-amerikanischen Zimmergenosse sowie die attraktive Türkin Cansu, die aber leider an einen niederländischen Surfer vergeben ist.

Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise mit ungewöhnlichen Charakteren. Die Studenten-Crew fühlt sich schnell an wie eine Gruppe guter Freunde; man nimmt teil an ihren Abenteuern und Erlebnissen, versteht Probleme wie Liebeskummer oder die Suche nach der eigenen Bestimmung. Das Bordleben lebhaft vor Augen, möchte der Leser dann aber auch die Traumziele wie Tahiti, Australien oder Neuseeland am liebsten gar nicht mehr verlassen. Selbst für ältere Semester erschließt sich die Gefühlswelt der Millennials. Die Geschichte spielt im Jahr 2007, ist also knapp vor dem Smartphone und dem folgenden Sozial Media-Hype angesiedelt. Das tut der Story und damit dem Buch gut: statt ständig auf Instagram und Facebook zu posten, setzt sich die Generation Y auf der schwimmenden Universität noch mit sich selbst und Problemen auseinander. Gepaart mit einem flotten Schreibstil, kurzen Kapiteln mit in sich abgeschlossenen Erlebnissen sowie dem ungewöhnlichen Plot ergeben sich so spannende Facetten und die gelungene Beschreibung der Hoffnungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der in den 1980er und 1990er Jahren geborenen Generation.

Die Geschichte ist wie gemacht für eine Verfilmung, aber nicht im TV, sondern für großes Kino. Denn nicht nur der Ort der Haupthandlung und das gelungene Generationsportrait der Millennials sind ungewöhnlich, sondern die Geschichte ist nach bester Hollywood-Manier auch mit einer Lovestory, Sex, Drogen und Musik garniert. Etwas flapsiger ausgedrückt: Traumschiff meets Roadmovie. Ohne Kitsch und Klatsch, aber mit vielen interessanten Perspektiven – menschlich und örtlich.  So erinnert „Die Wellenbrecher“ ein bisschen an „The Beach“, das mit Leonardo di Caprio verfilmte Thailand-Inselabenteuer – nur auf einem Schiff und in unterschiedlichen Destinationen.

Wer nach dem Genuss der Lektüre auch auf eine schwimmende Uni möchte, so kann der Traum wahr werden: http://www.universityatsea.com/ oder https://www.semesteratsea.org/